Von unten schauten zahlreiche Gäste bei Richtspruch und -trunk zu. Darunter waren interessierte Bürger und natürlich Kommandant Peter Bock und Feuerwehr-Vorsitzender Bernhard Dufke sowie zahlreiche Feuerwehrleute. Zudem waren Vertreter des Gemeinderates, Verwaltung und der bauausführenden Firmen dabei. Sie alle sahen zu, wie Roland Nendel nach dem Richtspruch in alter Manier ein Glas Wein leerte und das Glas zerschmetterte. Sowohl der Zimmermann, als auch Bürgermeister Horst Rehder wünschten den Feuerwehrleuten unfallfreie Einsätze und dass sie immer gesund zurückkehren mögen.

Rehder ließ die Entwicklung der neuen Wache nochmals Revue passieren. Trotz der anfänglichen Verzögerung bis zum endgültigen Baubeginn vergangenen September sei nun zeitlich alles wieder im Rahmen. Er unterstrich auch, dass ein einstimmiger Ratsbeschluss für ein solches Bauvorhaben nicht selbstverständlich sei: "Dies ist nicht zuletzt den vielen Einsätzen und der guten Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Heßdorf zu verdanken, die dadurch die Feuerwehrarbeit für die Zukunft sicherstellt."

Das Objekt habe nicht nur für Heßdorf eine große Bedeutung, sondern für den gesamten Seebachgrund und insbesondere für die Einsätze auf der A3, zu denen die Heßdorfer mehrmals im Monat ausrücken müssen. Zudem zieht in den Neubau auch der ABC-Zug des Landkreises Erlangen-Höchstadt ein.

Der Bürgermeister lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten und dankte der Feuerwehrführung und den Firmen für die gute Zusammenarbeit.

Die Vorarbeiten für den Neubau begannen bereits im September 2017 mit der Verlegung des Radweges nach Hannberg und der nachfolgenden Erschließung des Baugrundstückes. Die Planung des Feuerwehrgerätehauses erfolgte in enger Abstimmung mit der Feuerwehr. Die Planer selbst, Burkhardt Niepelt und Oliver Schüßler, sind bei der Feuerwehr Ober-, Mittel- und Untermembach engagiert.

Planer Niepelt und Kommandant Bock führten die Gäste anschließend durch den Rohbau.