Er sei einer der letzten Eingeborenen von Höchstadt, behauptet der Römer Schorsch von sich. Ein Leben lang hat sich der 62-jährige Georg Römer in das kulturelle Leben seiner Heimatstadt eingebracht. Trotzdem greift er nun über deren Grenzen hinaus.

Als Kreismusikpfleger soll er der Motor der Musikpflege werden. Landrat Alexander Tritthart (CSU) überreichte ihm jetzt im Beisein der kulturellen Mitstreiter im Landkreis Erlangen-Höchstadt, der Kreisheimatpfleger Bettina Keller und Manfred Welker, die Ernennungsurkunde.

Schwerpunkt dieses Ehrenamts ist die Volksmusik- und Volkstanzpflege. Für den erfahrenen Musiker, der seine Professionalität in Nordrhein-Westfalen an der Militärmusikschule der Bundeswehr in Hilden bei Düsseldorf und beim Heeresmusikcorps 10 in Ulm erlangt hat, gehören ganz selbstverständlich "auch Jazz, Swing, Bigbandsound und Streichmusik" dazu.