Findige Köpfe aus dem Landkreis ERH

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Paulina Albers (Höchstadt), Lea-Sophie Freyer (Stolzenroth) und Anna Jesberger (Gremsdorf) freuten sich sehr über den Regionalsieg in der Kategorie "Technik" für ihr Projekt "Belastbarkeit von verschiedenen Haargummis" und den Sonderpreis für den schönsten Stand auf der Ausstellung.Pascale Ferry
Paulina Albers (Höchstadt), Lea-Sophie Freyer (Stolzenroth) und Anna Jesberger (Gremsdorf) freuten sich sehr über den Regionalsieg in der Kategorie "Technik" für ihr Projekt "Belastbarkeit von verschiedenen Haargummis" und den Sonderpreis für den schönsten Stand auf der Ausstellung.Pascale Ferry
Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth nimmt den 3. Platz in der Kategorie "Biologie" von Wettbewerbsleiter Nils Heidemann entgegen.Pascale Ferry
Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth nimmt den 3. Platz in der Kategorie "Biologie" von Wettbewerbsleiter Nils Heidemann entgegen.Pascale Ferry
 
Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, befragte Maxim Vogel, wie er und Gabriel Poesdorf Tinte natürlich hergestellt haben.Pascale Ferry
Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, befragte Maxim Vogel, wie er und Gabriel Poesdorf Tinte natürlich hergestellt haben.Pascale Ferry
 
3. Platz in "Chemie" für Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf: am besten lesbar ist die Hagebutten-Tinte, die Walnussschalen-Tinte hebt sich etwas schwächer und bräunlicher ab.Pascale Ferry
3. Platz in "Chemie" für Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf: am besten lesbar ist die Hagebutten-Tinte, die Walnussschalen-Tinte hebt sich etwas schwächer und bräunlicher ab.Pascale Ferry
 
Maxim Vogel (re) und Gabriel Poesdorf (li), beide sechste Klasse, präsentierten die Herstellung von Tinte aus Karotte, Hagebutte, Walnussschalen und Spinat und belegten damit den 3. Platz bei "Chemie".Pascale Ferry
Maxim Vogel (re) und Gabriel Poesdorf (li), beide sechste Klasse, präsentierten die Herstellung von Tinte aus Karotte, Hagebutte, Walnussschalen und Spinat und belegten damit den 3. Platz bei "Chemie".Pascale Ferry
 
Christian Wershofen (li) erläutert Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, wie er und Maximilian Hildel (re) den "Tic Tac Türken" gebaut haben.Pascale Ferry
Christian Wershofen (li) erläutert Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, wie er und Maximilian Hildel (re) den "Tic Tac Türken" gebaut haben.Pascale Ferry
 
So sehen Regionalsieger in der Kategorie "Mathe - Informatik" aus: Christian Wershofen (li) und Maximilian Hildel (re) erhielten außerdem den "plus - MINT- Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte" für ihren "Tic Tac Türken".Pascale Ferry
So sehen Regionalsieger in der Kategorie "Mathe - Informatik" aus: Christian Wershofen (li) und Maximilian Hildel (re) erhielten außerdem den "plus - MINT- Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte" für ihren "Tic Tac Türken".Pascale Ferry
 
Pascale Ferry
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Pascale Ferry
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Pascale Ferry
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Maxim Vogel (re) und Gabriel Poesdorf (li), beide sechste Klasse, präsentierten die Herstellung von Tinte aus Karotte, Hagebutte, Walnussschalen und Spinat und belegten damit den 3. Platz bei "Chemie".Pascale Ferry
Maxim Vogel (re) und Gabriel Poesdorf (li), beide sechste Klasse, präsentierten die Herstellung von Tinte aus Karotte, Hagebutte, Walnussschalen und Spinat und belegten damit den 3. Platz bei "Chemie".Pascale Ferry
 
Hobbygärtner und Landwirte aufgepasst: Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth konnte die positive Wirkung von Mulch auf rote Beten selbst in regenreichen Sommern nachweisen.Pascale Ferry
Hobbygärtner und Landwirte aufgepasst: Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth konnte die positive Wirkung von Mulch auf rote Beten selbst in regenreichen Sommern nachweisen.Pascale Ferry
 
Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf belegten den 3. Platz in der Kategorie "Chemie" mit ihrem Projekt, Tinte natürlich herzustellen.Pascale Ferry
Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf belegten den 3. Platz in der Kategorie "Chemie" mit ihrem Projekt, Tinte natürlich herzustellen.Pascale Ferry
 
Pascale Ferry
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Yannick Nockmann stellte das Projekt "Anzucht eines Tannenbaums und digitalisierte Überwachung" alleine vor, da Markus Litz erkrankt war.Pascale Ferry
Yannick Nockmann stellte das Projekt "Anzucht eines Tannenbaums und digitalisierte Überwachung" alleine vor, da Markus Litz erkrankt war.Pascale Ferry
 
Das kleine Pflänzchen im Plastikbecher (genau hinschauen!) ist eine echte Kreml-Tanne.Pascale Ferry
Das kleine Pflänzchen im Plastikbecher (genau hinschauen!) ist eine echte Kreml-Tanne.Pascale Ferry
 
Yannick Nockmann stellte das Projekt "Anzucht eines Tannenbaums und digitalisierte Überwachung" alleine vor, da Markus Litz erkrankt war.Pascale Ferry
Yannick Nockmann stellte das Projekt "Anzucht eines Tannenbaums und digitalisierte Überwachung" alleine vor, da Markus Litz erkrankt war.Pascale Ferry
 

Tannenanzucht, Tanzroboter und selbstgemachte Tinte - die Palette ausgezeichneter Ideen von Schülern aus dem Landkreis war bunt.

Die Teilnehmer des Regionalwettbewerb Mittelfranken von "Jugend forscht" stellten ihre Projekte an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen vor. Vom Gymnasium Höchstadt a. d. A. bewarben sich etliche Schüler um die begehrten Preise.

Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth, der dieses Jahr sein Abitur ablegen wird, belegte den dritten Platz in der Kategorie "Biologie". Ihn treibt die Frage um, wie man in der Landwirtschaft der zunehmenden Trockenheit in den Sommern begegnen kann. Anhand eines 77 Tage langen Feldversuchs mit Roter Bete hat er gezeigt, dass getrockneter Grasmulch, maximal fünf Zentimeter dick auf die Erdschicht aufgetragen, sich sogar in regenreichen Sommern positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt.


Berufung wird zum Beruf

Da es zu Mulch noch keine fundierte Forschung oder gar zu dem Konzept passende Maschinen gibt, macht Sebastian kurzerhand seine Berufung zum Beruf: Ab Herbst belegt er in Triesdorf an der HSWT ein duales Studium für Landwirtschaft.

Oh Tannenbaum - wie werden deine Blätter grüner? So könnte man das Projekt von Markus Litz und Yannick Nockmann aus der siebten Klasse zur Anzucht eines Tannenbaums inkl. digitalisierter Überwachung auch nennen. Die beiden erhielten dank eines Russlandbesuchs der AG "Technisches ExperiMINTieren" Samen des Tannenbaums vom Kreml. Yannick erläuterte: "Die ,Jugend forscht'-Stiftung hat uns mit einem Tablet ausgestattet, mit dem wir die Faktoren Wasser, Wärme, Dünger und Luftfeuchtigkeit überwacht haben. Tannensamen benötigen viel Wasser zum Quellen." Geht es nach den beiden Schülern, wird eine der Tannen, die jetzt im Biologiesaal am Fenster stehen, später am Roten Platz eingepflanzt.


Dem Haargummi auf der Spur

Paulina Albers (Höchstadt), Lea-Sophie Freyer (Stolzenroth) und Anna Jesberger (Gremsdorf) haben lange Haare. Daher lag ihr Studienobjekt - die Belastbarkeit von verschiedenen Haargummis - nahe. Der Jury war ihr Projekt den Regionalsieg in der Kategorie "Technik" wert, und für ihren Stand erhielten sie von Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, einen Sonderpreis für den schönsten Stand (unter 103 Ständen!) auf der Ausstellung.

In der Kategorie "Chemie" taten sich Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf, beide elf Jahre alt, mit einem dritten Platz hervor. "Wir haben uns gefragt, wie man Tinte, wie sie jeder Schüler benutzt, natürlich herstellen kann." Das geht tatsächlich - viele Experimente mit Bio-Ethanol, Spinat, Karotte, Walnussschalen und Hagebutte später ist klar - Hagebutte färbt am besten, dicht gefolgt von Walnuss. Und durch Einkochen wird die Tinte dicker, d. h. dann färbt sie besser. Maxim und Gabriel wollen die selbst hergestellte Tinte jetzt in der Schule aufbrauchen.


Mit zwölf schon Regionalsieger

Auch das Gymnasium in Herzogenaurach steuerte Gewinner bei, wie die Erfinder des Tanzroboters (3. Platz Technik). In der Kategorie "Mathe - Informatik" wurden außerdem Maximilian Hildel und Christian Wershofen mit nur zwölf Jahren Regionalsieger und erhielten den "plus - MINT Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte". "Wir haben wir einen Roboter gebaut, der Tic Tac Toe spielt. Und in Anlehnung an den "Schachtürken' aus dem 18. Jahrhundert haben wir ihn ,Tic Tac Türke' genannt." Die Jury war begeistert vom mechanischen Aufbau, der Programmierung der Software, dem Einsatz von Robotik und dem funktionierenden Prototyp.