Ein 43-Jähriger fährt zu schnell auf einen Kreisverkehr in Coburg zu und bremst nicht rechtzeitig ab. Der darauffolgende Unfall zieht Konsequenzen nach sich.
Bei einem Unfall in Coburg hat ein betrunkener Fahrer sein Auto stark beschädigt. Der 43-Jährige war am Mittwoch (1. April 2026) gegen 20.15 Uhr mit 1,26 Promille auf der Staatsstraße 2205 in südöstliche Richtung unterwegs.
Zeugenaussagen zufolge fuhr er "mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Kreisverkehr an der Christenstraße zu". Der 43-Jährige bremste zu spät, überfuhr die Mittelinsel des Kreisverkehrs und kollidierte dann mit einem Verkehrspfosten der Straßenmeisterei. Das Auto kam auf der angrenzenden Grünfläche zum Stehen, meldet die Polizei Coburg.
Auto wird abgeschleppt - Mann in Coburg verliert Führerschein
Nach dem Unfall stieg der Fahrer aus dem Auto und lief einfach davon. Weit kam er jedoch nicht, eine Streife traf ihn im Rahmen umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen unweit von der Unfallstelle an. Zeugen identifizierten ihn.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,26 Promille bei dem Unfallverursacher und bestätigte damit den Verdacht auf Alkoholeinfluss. Der 43-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. An dem Auto entstand ein Totalschaden im Frontbereich. Zusammengerechnet mit den beschädigten Verkehrseinrichtungen liegt der Gesamtschaden bei rund 10.000 Euro. Das Auto wurde abgeeschleppt.
Für den Mann zieht der Unfall Konsequenzen nach sich: Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und ermitteln nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen ihn.
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