Zu Ostern werden in Deutschland wieder fleißig Eier gekocht und bemalt. Doch ein Handgriff, der seit Generationen üblich ist, kann böse enden.
Ostern und bunte Eier gehören untrennbar zusammen. Seit Jahrhunderten symbolisiert das Ei neues Leben und Fruchtbarkeit - perfekt passend zum Frühlingsfest. Das Kochen und Färben von Eiern ist nicht nur ein schöner Brauch, sondern auch eine kreative Beschäftigung für die ganze Familie. Allerdings gibt es auch viele Mythen um die Zubereitung.
So wurde über Generationen in Familien weitergegeben, dass Eier vor dem Kochen unbedingt angepikst werden müssen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Bayern wird das Anpiksen oft damit begründet, dass Luft entweichen könne und das Ei beim Erhitzen nicht platze.
Eier vor dem Kochen anpiksen? Expertin hat klare Meinung
"Tatsächlich gibt es keinen Beleg dafür, dass das wirklich funktioniert", so Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Sie weist außerdem darauf hin, dass es wichtiger sei, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, um den Temperaturunterschied zum Kochwasser zu verringern. Laut Holthausen sollten Eier zudem vorsichtig mit einem Löffel ins Wasser gelegt werden, um Haarrisse in der Schale zu vermeiden.
Für die Haltbarkeit von gekochten Eiern empfiehlt die Verbraucherzentrale, bei der Lagerung – beispielsweise von Ostereiern – auf das Anpiksen und das Abschrecken mit kaltem Wasser zu verzichten. Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale können durch das Abschrecken Risse in der Schale entstehen, durch die Mikroorganismen ins Innere des Eis gelangen könnten. Hart gekochte Eier mit unversehrter Schale seien im Kühlschrank bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad Celsius bis zu vier Wochen haltbar.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.