FAU-Aromatix-Gin: Universität Erlangen bringt eigenen Gin auf den Markt

1 Min
Der "FAU-Aromatix-Gin" des Botanischen Gartens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg schmeckt nach Pflanzen aus dem Aromagarten in Erlangen. Foto: Isabel Gaschler
Der "FAU-Aromatix-Gin" des Botanischen Gartens der  Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  schmeckt nach Pflanzen aus dem Aromagarten in Erlangen. Foto: Isabel Gaschler
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Aromagartens der Erlanger Uni kreierten der Botanische Garten und die Mälzerei Weyermann gemeinsam einen Gin.

Prosit und Cin Cin! Der Aromagarten der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) feiert heuer 40-jähriges Jubiläum. Dazu gibt es nun den Drink zum Anstoßen, nämlich einen eigenen FAU-Gin.

Die Idee dafür sei wegen der bereits geplanten Gin-Ausstellung im Botanischen Garten entstanden und habe sich zudem auch als weihnachtliches Thema angeboten, erklärt Claus Heuvemann, technischer Leiter des Botanischen Gartens.

Neben der Präsentation des Gins wurde auch die Ausstellung "Gin-gredients: die Botanik im Gin und Tonic" eröffnet, die noch bis zum 2. Februar bei freiem Eintritt zu sehen sein wird (siehe unten).

"Nachdem wir Kontakt zu der Mälzerei hatten, waren wir zunächst im Aromagarten und haben geschaut, welche Pflanzen wir haben. Über den Sommer hinweg haben wir dann alle Botanicals, die dafür interessant sind, geerntet", sagt Heuvemann. Die Mälzerei Weyermann aus Bamberg entwarf daraufhin einige diverse Probe-Gins, welche noch abgeschmeckt und verfeinert wurden, bevor man sich schließlich auf den finalen Gin einigte.

Dieser habe mit "Aromatix" einen "sehr innovativen Namen" bekommen, so Heuvemann. Das X am Ende des Namens entstand in Anlehnung an die Gallier, die in der berühmten Comic-Serie immer besonders schlau waren, "ebenso wie die FAU", sagt Heuvemann. Der Gin halte sein Wort und sei wsehr aromatisch. "Natürlich ist der Wacholder wie bei jedem Gin sehr dominant, aber auch der Lavendel durfte beispielsweise nicht fehlen."

Zitronengras und Angelikawurzel

Zudem seien Zitronengras, Angelikawurzel sowie Zitronenthymian weitere Bestandteile des Gins, der ausschließlich mit regionalen Pflanzen hergestellt wird. Auch Prof. Dr. Friedrich Paulsen, FAU-Vizepräsident, findet bei der Gin-Verkostung nur positive Worte über die besondere Geschmacksrichtung: "die Aromen explodieren auf der Zunge", schwärmt er über den hand-crafted Gin, der mit 43 Prozent Alkohol hergestellt wurde und zu der Sorte der London Dry Gins gehört, der höchsten Qualitätsstufe.

Der Aromatix-Gin lässt sich entweder pur, mit Eis oder gemischt mit Tonic Water trinken. Mit Gurke oder Rosmarin kann er außerdem individuell abgestimmt und verfeinert werden.

Eine Gin-Führung im Botanischen Garten

"Gin-gredients: die Botanik im Gin und Tonic" heißt die Ausstellung im Botanischen Garten. Geöffnet ist sie jeweils von Dienstag bis Sonntag von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Die Besucher erwarten dort nicht nur einige interessante Informationen über das Chinin, sondern auch Wissenswertes über die verschiedenen Botanicals, also über die Pflanzen, die dem Gin ihr Aroma verliehen haben.

Eine Führung findet am kommenden Sonntag, 24. November, von 12.30 bis 14.30 Uhr statt, eine Destillationsführung gibt es am Samstag, 7. Dezember, von 13 bis 15 Uhr.

Zu kaufen gibt es den Gin für 38 Euro pro 0,5 Liter-Flasche im Botanischen Garten, bei der Erlanger Touristeninformation und bei Greiner Haushaltswaren. Die Erlöse gehen an den Aromagarten. ig/red