Das Wetter in Franken am 1. Mai: Am Tag der Arbeit kühl - aber die Aussichten sind spitze

2 Min
Das Wetter am 1. Mai bleibt in Franken trocken, aber mit 15 bis 17 Grad auch ziemlich kühl. Nach dem Tag der Arbeit geht es dann so richtig los: mit hervorragenden Aussichten auf das nächste Wochenende. Symbolfoto: Jörg Carstensen/dpa
Das Wetter am 1. Mai bleibt in Franken trocken, aber mit 15 bis 17 Grad auch ziemlich kühl. Nach dem Tag der Arbeit geht es dann so richtig los: mit hervorragenden Aussichten auf das nächste Wochenende. Symbolfoto: Jörg Carstensen/dpa

Das Wetter am 1. Mai bleibt in Franken trocken, aber auch ziemlich kühl. Nach dem Tag der Arbeit geht es dann so richtig los: mit sonnigen Aussichten auf das nächste Wochenende. Eine Schönwetterperiode naht aus Südosteuropa und hat bis zu 29 Grad im Gepäck.


1. Mai: Das Feiertags-Wetter in Franken - kein Regen

Heute bleibt es trocken, aber kühl: "Am heutigen 1. Mai fließen mit schwachen bis mäßigen und in Böen auch starken Westwinden kühle und trockene Luftmassen zu uns. Es ist wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen", erklärt Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach. "Kein Wettermodell zeigt Niederschläge, das heißt, es bleibt sicher trocken. Auch bei den Temperaturen herrscht Einigkeit: Maximal 15 bis 17 Grad. Abends kühlt es rasch ab auf nur noch 12 Grad um 20 Uhr. Das heißt, angenehm zum Draußensitzen ist es nur mit Sonnenunterstützung."

Auch der Deutsche Wetterdienst prognostiziert kühle Temperaturen für Bayern und insbesondere Franken, es bleibe bei frischem Wind aber trocken: "Heute Vormittag nördlich der Donau, später an den Alpen etwas Regen. Dort und im Vorland stark bewölkt, in Franken und der Oberpfalz am Nachmittag öfter Sonne. Kühle 11 Grad im Allgäu, 18 Grad an der unteren Donau. Schwacher bis mäßiger, in Franken stark böiger Südwest- bis Westwind."

In der Nacht zum Mittwoch sei es in Unterfranken noch längere Zeit gering bewölkt. Sonst von Süden dichtere Wolken, aber meist trocken. +9 Grad an der unteren Donau, -1 Grad an der Rhön. Im nördlichen Franken könne es zum Teil noch Bodenfrost geben.


So wird das Wetter von Mittwoch bis Freitag

Die nächsten Tage, also am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, herrscht in Sachen Wetter Unsicherheit: Unterschiedliche Wettermodelle sagen unterschiedliche Entwicklungen vorher. Stefan Ochs: "Am Mittwoch gleitet von Südosten her wärmere Luft auf die bei uns liegende kühle Luft auf. Das könnte zur Wolkenbildung und zu gelegentlichem Regen bei Temperaturen bis 18 Grad führen. Vielleicht scheint aber auch die Sonne und in der wärmeren Luft steigen die Temperaturen auf 23 Grad. Wie haben da also bei der Vorhersagen weiterhin eine ziemliche Diskrepanz."

Am Donnerstag ändere sich an dieser Wetterlage nur wenig, es werde wohl heiter bis wolkig, meist trocken, bei Temperaturen um die 20 Grad. Am Freitag gebe es dann bei kaum geänderter Großwetterlage wieder ähnliche Diskrepanzen wie am Mittwoch. An allen drei Tagen wehe ein schwacher Nordwind, so der "Wetterochs".


Ab Samstag: Sonnenschein bei 24 bis 29 Grad

Aber dann, pünktlich zum nächsten Wochenende, wird das Wetter richtig gut: Ab Samstag setzt sich laut Stefan Ochs die Warmluft aus Südosteuropa endgültig durch. "Es beginnt eine längere sonnige und trockene Schönwetterperiode mit Höchsttemperaturen von 24 bis 29 Grad an."

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen bei 10 bis 4 Grad (am kältesten wird es laut "Wetterochs" in der Nacht zum Mittwoch, Bodenfrost nicht ganz ausgeschlossen).


Vorsicht: Es droht noch einmal Frost

Gartenfreunden rät Stefan Ochs noch zur Vorsicht: "Dass es da noch einmal Frost geben könnte, kann man sich kaum vorstellen. Betrachtet man sich aber die Ensemble-Vorhersagen, so zeichnet sich doch eine 15-prozentige Wahrscheinlichkeit für Frost um den 11. Mai herum ab. Wer nun Ende der Woche seine Tomaten aussetzt, damit sie die am Samstag beginnende Wärmeperiode mitnehmen, muss mit diesem Risiko leben."


COSMO-D2: Neues Wettermodell macht viel Wind

Abschließend erläutert der "Wetterochs" noch kurz das neue Wettermodell "COSMO-D2" (PDF): "Die Windböen am Montag erreichten übrigens die Stärke Beaufort 7" - und waren damit so kräftig, wie von Stefan Ochs vorhergesagt. "Somit hatte das deutsche Kürzesfrist-Wettermodell COSMO-DE mit seinen Sturmböen Beaufort 9 übertrieben. Am 15. Mai wird COSMO-DE abgeschaltet und durch COSMO-D2 ersetzt (man beachte die Schreibweise: nicht COSMO-DE2). Und von COSMO-D2 gibt es auch schon Testdatensätze, und die zeigen für den Montag leider ebenfalls zu viel Wind, das heißt in diesem speziellen Fall ist keine Verbesserung zu erkennen." Wie sich COSMO-D2 längerfristig in der Praxis schlägt, bleibt abzuwarten.