Bei der Erlanger Bergkirchweih ist ein Mann in die Schwabach gefallen. Feuerwehr und Wasserrettung griffen ein.
Ein Besucher der Erlanger Bergkirchweih ist am Donnerstagabend in die Schwabach gestürzt. Der Mann konnte sich nach dem Sturz zwar ans Ufer retten und dort sicheren Stand finden, saß jedoch aufgrund der hohen Spundwände am Flusslauf fest und setzte schließlich einen Notruf ab.
Daraufhin wurde ein größerer Rettungseinsatz ausgelöst. Wie ein Sprecher der Einsatzkräfte schilderte, sei „umgehend der Wasserrettungszug der Hauptfeuerwache sowie die Freiwillige Feuerwehr Erlangen-Stadt alarmiert worden“. Zusätzlich rückten auch dienstfreie Taucher aus, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
Zahlreiche Schaulustige verfolgen Rettungseinsatz in Erlangen
Die Nähe zur Bergkirchweih erleichterte das schnelle Eingreifen: Auch die Brandsicherheitswache, die ohnehin vor Ort im Einsatz ist, machte sich auf den Weg. „Unsere Kräfte waren schnell an der Einsatzstelle und konnten erste Maßnahmen einleiten“, erklärte die Feuerwehr Erlangen auf Facebook.
Die Situation erwies sich als vergleichsweise stabil, da der Mann unverletzt am Ufer stand, jedoch ohne fremde Hilfe nicht aus dem Bach gelangen konnte. Schließlich entschieden sich die Einsatzkräfte, eine Steckleiter aufzubauen. Über diese konnte der Bergbesucher selbstständig nach oben steigen, während er von einem Wasserretter gesichert wurde.
Der Rettungseinsatz zog die Aufmerksamkeit zahlreicher Schaulustiger auf sich. Als der Mann schließlich in Sicherheit war, wurde er von den Umstehenden mit großem Applaus empfangen. „Der Patient konnte wohlbehalten an den Rettungsdienst übergeben werden“, hieß es abschließend vonseiten der Feuerwehr.