Ein 41-jähriger Autofahrer fährt beim Einparken in die Schaufensterscheibe einer Änderungsschneiderei. Als die Polizeibeamten aus Coburg die Ursache für den Vorfall ermitteln wollen, nennt er es ein Versehen. Sein auffälliges Verhalten macht die Sachlage für die Beamten jedoch schnell klar.
Eine Änderungsschneiderei in der Gemeinde Untersiemau, im Landkreis Coburg, erlebte am Dienstagvormittag (16. August 2022) einen besonderen Tag: Ein 41-jähriger Mann fuhr bei seinem Einparkversuch in die Schaufensterscheibe des Geschäfts. Wie es aus dem Polizeibericht hervorgeht, kam den Polizeibeamten aus Coburg die Geschichte, die der Mann ihnen als Ursache für den Unfall erzählte, schnell suspekt vor: doch der Reihe nach.
In der Darstellung des Polizeiberichts wollte der Autofahrer gegen 10.50 Uhr in der Hutstraße vor der Schneiderei einparken. Dabei stieß er mit seinem Fahrzeug gegen die Scheibe des Geschäfts und zerstörte sie samt einer Aluminiumabdeckung. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizeibeamten gab der Mann an, versehentlich mit seinem Fuß von der Kupplung gerutscht zu sein. Diese Aussage erschien ihnen aber schnell sehr unglaubwürdig.
Auffälliges Verhalten und strenger Geruch: Ursache für aufsehenerregenden Unfall im Kreis Coburg schnell klar
Der 41-Jährige hätte sich spürbar auffällig verhalten. Außerdem hätten die Beamten eine Alkoholfahne bemerkt, was sie dazu brachte, noch an der Unfallstelle einen Alkoholtest durchzuführen. Dieser zeigte ihnen einen Wert von 1,64 Promille an. Die Erklärung des Autofahrers ließen sie danach nicht mehr gelten und hinderten ihn an der Weiterfahrt, zudem ordneten sie eine Blutentnahme an.
Jetzt wird gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge übermäßigen Alkoholkonsums sowie Verstößen nach der Straßenverkehrsordnung ermittelt.
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