Alleine am Regiomed-Klinikum in Coburg werden derzeit 21 Patienten behandelt, die an Covid-19 erkrankt sind. Drei von ihnen liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden.

Diese Zahlen sowie das von Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke als "extrem dynamisch" beschriebene Infektionsgeschehen" führen dazu, dass bereits ab diesem Samstag (6. November) einige Maßnahme verschärfte werden müssen. Allen voran werden dann strengere Besucherregeln sowohl in Coburg als auch im Krankenhaus Neustadt gelten.

Die Verantwortlichen von Regiomed richten in einer Pressemitteilung die "dringliche Bitte" an die Bevölkerung, auf Besuche von Angehörigen möglichst zu verzichten. Trotz ansteigender Zahlen sollen die Besuchsmöglichkeiten soweit es verantwortbar ist aber aufrechterhalten werden, gerade auch in besonders sensiblen Bereichen. Daher sind Besuche nur noch nach einer ausdrücklichen Erlaubnis möglich.

Was gilt ab Samstag?

Ab Samstag, 6. November, soll aufgrund des zunehmenden Ausbruchsgeschehens im Landkreis und der Stadt Coburg eine stark eingeschränkte Besuchsmöglichkeit für das Regiomed-Klinikum Coburg und die Regiomed-Klinik Neustadt gelten. Besuche werden nur dann noch möglich sein, wenn eine Autorisierung des Besuchenden (nur eine Person pro Patient/in) über den jeweils behandelnden Stationsarzt/Stationsärztin erfolgt ist. "Somit können Besuche gerade für traumatisierte und schwerstkranke Patienten sowie in hochsensiblen Bereichen weiterhin ermöglicht werden und gleichzeitig kann weiterhin eine größtmögliche Sicherheit für alle Patientinnen und Patienten gewährleistet bleiben", heißt es dazu in der Pressemitteilung.

Sonderregel bei sterbenden Patienten

Ausgenommen von der Beschränkung sind ausdrücklich Besuche sterbender oder verstorbener Patienten. Werdende Väter dürfen mit einer entsprechenden Schutzausrüstung und einem aktuell negativen Test mit in den Kreißsaal. Eltern, die als Begleitperson in der Kinderklinik mit aufgenommen werden fallen ebenfalls nicht unter die verschärfte Besuchsregelung. Ebenso wenig sind davon diejenigen betroffen, die zu Visiten oder medizinischen Besprechungen für zu betreuende Angehörige (zum Beispiel Kinderklinik und Geriatrie) in die Klinik kommen müssen.

Mit welchen Herausforderungen es der Regiomed-Klinikverbund derzeit zu tun hat, lesen Sie hier

Für alle Besuche gilt FFP2-Maskenpflicht und je nach Krankenhausampel-Stand mindestens die 3G-Regelung.