Der durch Corona bedingte Umsatzrückgang lässt sich bei Galeria Karstadt Kaufhof am Standort Coburg noch nicht genau beziffern. Den Rückgang der Kundenfrequenz schätzt Geschäftsführer Sven Lotz auf 30 bis 40 Prozent.

Dennoch sieht man sich auch weiterhin in der Funktion eines "Magneten" für die Einkaufsstadt Coburg, wie Sven Lotz im Gespräch mit dem Tageblatt erklärt. Und er appelliert: "Ich hoffe, dass die Menschen den Einzelhandel unterstützen. "

Er wiederum unterstützt ganz aktuell Miriam Lange. Sie hatte im vergangenen Jahr die Weihnachtsmarktbude von Marianne Breitenberger übernommen. Dort gibt es seit jeher alpenländische Wurst- und Schinkenspezialitäten.

Wie die Coburger heuer auch ohne Weihnachtsmarkt an die alpenländische Wurst- und Schinkenspezialitäten kommen lesen Sie hier

Und wie sieht's bei Galeria Karstadt Kaufhof mit den Corona-Schutzmaßnahmen aus? Sven Lotz verspricht: "Wir haben alles dafür getan, dass Weihnachten bei uns sicher ist!" Das Hygienekonzept von Galeria Karstadt Kaufhof sorge für einen hohen Sicherheitsstandard beim Einkaufen in der Weihnachtszeit. Zudem sei das Warenhaus für sicheres Einkaufen auch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen "prädestiniert", denn aufgrund der Großflächen könnten die Mindestabstände sicher eingehalten werden. Und: "Wir erfassen die Anzahl der Kunden am Eingang der Filiale in Echtzeit und begrenzen den Zugang, wenn dies notwendig wird. Außerdem haben wir unsere Mitarbeiter speziell geschult und in jeder Filiale überwacht ein Hygiene-Verantwortlicher peinlich genau die Einhaltung des Schutzkonzeptes", erklärt Lotz. "Wir stehen für sicheres Einkaufen auf Distanz!"

Hinzu komme, dass das Galeria-Sortiment zu rund 75 Prozent selbstbedienungsfähig sei. Somit könne jeder selbst entscheiden, ob er sich - natürlich mit Abstand - bedienen lassen möchte oder nicht.