Schwerer Verkehrsunfall auf A73 im Kreis Coburg: Fünf verletzte Personen, eine davon mit dem Verdacht einer Gesichtsfraktur und ein Gesamtsachschaden von circa 40.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls zwischen einem Auto und einem Kleintransporter auf der A73 in Fahrtrichtung Suhl.

An der Unfallstelle waren neben den Polizeibeamten der örtlich zuständigen Verkehrspolizeiinspektion Coburg, Notärzte, eine Vielzahl an Einsatzkräften des Rettungsdienstes sowie der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren und Mitarbeiter der Straßenmeisterei Coburg eingesetzt. Dies teilt die Verkehrspolizei Coburg mit.

Schwerer Unfall auf A73: Fünf verletzte Personen - darunter zwei Kinder

Ein 47 Jahre alter Familienvater hielt mit seiner Familie gegen 14.15 Uhr aus noch unbekannten Gründen mit seinem Auto auf dem Standstreifen der A73 nach dem Auslauf einer langgezogenen Rechtskurve. 

Beim Wiederanfahren vom Standstreifen und Einscheren auf die Hauptfahrbahn kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Auto und einem von hinten herannahenden Kleintransporter. Der 46 Jahre alte Kurierfahrer konnte nach bisherigem Ermittlungsstand dem sehr viel langsamer fahrendem Auto nicht mehr ausweichen und fuhr mit dem Transporter ins Heck des Autos.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto nach rechts in den Straßengraben geschleudert. Die Insassen, darunter zwei 7 und 9 Jahre alte Kinder, wurden durch Ersthelfer aus dem erheblich deformierten Fahrzeug befreit. Der Kleintransporter wurde ebenso erheblich an der Front beschädigt und blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen.

Es kam im Folgenden zu Verkehrsbehinderungen zwischen den Anschlussstellen Coburg und Eisfeld-Süd in Fahrtrichtung Suhl, wobei nach einer kurzen Vollsperrung der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.