An der Asco, der ältesten unabhängigen Sprachenschule Deutschlands, wurden 32 Absolventen verabschiedet, die sich jetzt allesamt "Fremdsprachenkorrespondentn nennen dürfen. Bemerkenswert: Ein Viertel dieses Abschlussjahrgangs hatte bei der Abschlussnote eine "1" vor dem Komma.

Die Verabschiedung des Abschlussjahrgangs 2014 war rundum "großes Kino". Die Zeugnisverleihung mit Sektempfang fand im Haus Contakt statt.

Der Asco-Chor eröffnete mit "When I ruled the world" von Coldplay die Verabschiedung und die Absolventinnen blickten zur Einstimmung in einer launigen Ansprache in Filmtiteln auf ihre Zeit an der Schule zurück: Lisa Neubauer und Stefanie Schack hatten dabei die Lacher auf ihrer Seite. Sie verabschiedeten sich nach Frankfurt beziehungsweise Südafrika.

In der darauf folgenden "ASCOmentation" wurden zum großen Vergnügen der gesamten Schulfamilie Interviews von Lehrern und Absolventen gezeigt.

In seiner kurzen Ansprache ging Geschäftsführer Matthias Schmidt-Curio dann auf die enorme Heterogenität des diesjährigen Abschlussjahrgangs ein. Ein Jahrgang der, so Schmidt-Curio, seine Anlaufschwierigkeiten gemeistert und zum Ende ein "richtig guter" geworden sei. "Wir freuen uns über jeden einzelnen und jede einzelne, die als Fremdsprachenkorrespondent in das Berufsleben einsteigen können", betonte Schmidt-Curio. Die unterschiedlichsten Vorkenntnisse, Biographien und Karrieren steckten hinter diesen Zeugnissen, erläuterte der Geschäftsführer der Asco.

Bei der Zeugnisverleihung erinnerte Schmidt-Curio aber auch an die Schüler, die im Erstversuch die Abschlussprüfung nicht bestanden haben. Dies sei, so Schmidt-Curio, traurig aber nicht immer zu vermeiden. Die Anforderungen von Unternehmen und Behörden an Sprachkenntnisse stiegen schließlich weiter. "Sie haben es geschafft, Sie sind jetzt unsere Visitenkarten, die wir stolz und voll Freude hinausschicken können in die Welt", gab Matthias Schmidt-Curio den Absolventen mit auf den Weg.

Im Anschluss wurden die Jahrgangsbesten der "Class of 2014" geehrt. Acht Absolventinnen hatten in diesem Jahr eine "1" vor dem Komma. Aus Coburg, Kronach, Lichtenfels, Erfurt, Weimar, Plauen und Dresden kommen die "Besten". Eine Urkunde und ein Buchpräsent durften sie mit nach Hause nehmen.

Den zwei Jahrgangsbesten Pauline Sorg aus Coburg (Schnitt von 1,33) und Dagmar Schubert aus Weimar (Schnitt von 1,41), die zu den besten Absolventinnen Bayerns zählen, wurde eine besondere Ehrung der Regierung von Oberfranken zuteil, die sie aus den Händen von Bürgermeister Thomas Nowak (SPD) erhielten.

Nowak betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung von Sprachen für die lokale Wirtschaft und die herausragende Bedeutung der Asco, die "seit über 60 Jahren und in dritter Familiengeneration" als Ausbildungsinstitut für Fremdsprachler bundesweit "eine Referenz" sei.

Im Anschluss an die Zeugnisvergabe feierten die frischgebackenen "Ehemaligen" mit Familien, Freunden, Lehrern und ihren "kleinen Geschwistern" aus dem ersten Ausbildungsjahr rund um das Schulhaus der Asco den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung.

Als Jahrgangsbeste schlossen die Ausbildung ab: Nina Brückner, Felicia Fehler, Lara Fehn, Sandra Halweg-Hofmann, Lisa Neubauer, Jasmin Schubert, Dagmar Schubert, Pauline Sorg.

Die staatliche Abschlussprüfung für Fremdsprachenkorrespondenten haben bestanden: Marie Bahit, Nadine Bergner, Nina Brückner, Felicia Fehler, Lara Fehn, Susanne Guthy, Julia Hädrich, Sandra Halweg-Hofmann, Isabella Heinz, Laura Herold, Romina Jungnitz, Lena Kämmer, Désirée Karl, Julia Kiesewetter, Therese Konopatzki, Josephine Lucke, Dominik Mager, Franziska Matthe, Manuela Müller, Lisa Neubauer, Maria Öckler, Julia Rehm, Marion Roth, Lena Rühr, Stefanie Schack, Jasmin Schubert, Dagmar Christine Schubert, Nadine Schweinsberger, Annalena Schwendemann, Pauline Sorg, Anna Stäblein und Miriam Staisczyk.