Trotz der aktuell noch gültigen Einschränkungen des Corona-Lockdowns hat der aus Australien stammende junge Dirigent bereits ganz konkrete Pläne für das Landestheater entwickelt - auch wenn derzeit noch keine konkreten Konzert- und Premieren-Termine feststehen können.

Wichtig ist Carter auch ein ganz neues Tätigkeitsfeld des Philharmonischen Orchesters. Denn das Philharmonische Orchester Landestheater Coburg ist Gründungsmitglied im Verein "Orchester des Wandels", der am 5. Juni 2020, dem Tag der Umwelt, auf der Taufe gehoben wurde. "Damit befinden wir uns in einer Reihe mit den etablierten großen Orchestern Deutschlands", freut sich Coburgs neuer GMD Daniel Carter.

"Extrem spannend" nennt er das Ziel, mit speziellen Programmen sogenannte Klimakonzerte zu gestalten und damit Zeichen in der Region zu setzen. Wann das erste Konzert unter Carters Leitung stattfinden wird, ist freilich noch völlig offen. Schließlich gelten vorerst noch bis Mitte Februar die Auflagen des verlängerten Lockdowns.

Der Verein Orchester des Wandels ist eine Klimaschutzinitiative der Musikerinnen und Musiker der deutschen Berufsorchester. Mit jährlichen Benefizkonzerten wollen die Orchester sichtbare Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Das Philharmonische Orchester will von jedem Klimakonzert 1000 Euro spenden für ein Projekt zum Schutz von Ebenhölzern. In Madagaskar wird im Masoala-Gebiet eine große Fläche aufgeforstet.

Ein ausführliches Interview mit Coburgs neuem GMD Daniel Carter zum Start in sein neues Amt finden Sie hier

Ein Interview mit Daniel Carter vor seinem ersten Konzert am Landestheater Coburg im Herbst 2019 finden Sie hier

Den Bericht zur offiziellen Vorstellung Daniel Carters als neuer GMD des Landestheaters Coburg finden Sie hier

Die Hintergründe zur Ernennung Daniel Carters zum neuen GMD am Landestheater Coburg finden Sie hier

Einen ausführlichen Bericht über Daniel Carters erstes Konzertdirigat am Landestheater Coburg im November 2019 finden Sie hier