Gemeinderat Bernd Wicklein (ÜPW) stellte fest, dass die Gemeinde vom Bau der geplanten neuen Stromtrasse P 44 mod nicht direkt betroffen sei, und hegte die Hoffnung, dass die Betroffenen künftig nicht gegeneinander ausgespielt würden.

Lautertal kümmert sich gerade intensiv um die Beschilderung des Loipennetzes und der Rad- und Wanderwege. Ein Arbeitskreis ist damit beauftragt. Die bisherige Beschilderung aus den 80er-Jahren ist verwittert und nicht mehr auf dem neuesten Stand.

"Grob geschätzt fallen 27 500 Euro an Kosten an", ließ Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wissen. "Es ist noch viel Arbeit durchzuführen und wird etliche Monate dauern", sagte der Bürgermeister, dem unter anderem ein Erlebnisweg vom Ursprung bis zur Mündung der Lauter vorschwebt.
Einige alte Denkmäler könnten auf der Strecke besichtigt werden.
Die Gemeinde hoffe auf eine Förderung durch Sponsoren und auf staatliche Zuschüsse. Gemeinderat Martin Rebhan (SPD) freute sich über das Projekt: "Es ist große Klasse, die schöne Gegend auszuschildern."

Die Gemeinde verzichtet teilweise weiterhin auf die Konzessionsabgabe der SÜC bei landwirtschaftlichen Haushaltskunden. Hinsichtlich der Stromlieferungen ist für deren betrieblichen Verbrauch weiterhin der ermäßigte Konzessionsabgabesatz anzuwenden. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig.


Der Schandfleck ist weg

Auf Anregung von Martin Rebhan war ein verwittertes Holzkreuz auf dem Friedhof, das Rebhan als "Schandfleck" bezeichnet hatte, durch einen Gedenkstein ersetzt worden. Den Bürgern sagt der neue Gedenkstein offenbar zu. Sie haben bereits dort Kerzen aufgestellt.

Dem Neubau zweier Einfamilienwohnhäuser in Unterlauter, den Kevin und Dominic Pazdera beantragt haben, wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Der TSV Unterlauter bekommt laut Gemeinderatsbeschluss zur Durchführung energetischer Maßnahmen am Vereinsgebäude einen Zuschuss von 1200 Euro gewährt.


Blutspender geehrt

Dann gab es noch einen angenehmen Moment für Bürgermeister Sebastian Straubel. Er zeichnete Sigrid Brunner für 50-maliges und Heike Valtin für 25-maliges Blutspenden mit Ehrenurkunden und Nadeln des Bayerischen Roten Kreuzes aus. Straubel betonte dabei, dass 80 Prozent der Menschen einmal im Leben auf fremdes Blut angewiesen seien. Leider würden immer weniger junge Menschen spenden, obwohl immer mehr Blut gebraucht werde. "Blutspender sind deshalb Vorbilder", sagte Bürgermeister Strau bel.