Ein kultureller Höhepunkt in der evangelischen Kirchengemeinde Sonnefeld-Trübenbach ist seit vielen Jahren das Adventskonzert in der Klosterkirche. Viele Besucher aus der waren in die Kirche gekommen, um sich mit einem kurzweiligen und festlichen Programm Ruhe vom Alltag zu gönnen und sich auf Weihnachten einstimmen zu lassen.

Dass dieses Konzert nach wie vor etwas Besonderes für die Einwohner ist und hoch im Kurs steht, zeigte sich an den voll besetzten Kirchenbänken und den Stimmungsbildern wie: "Es war heuer wieder ein sehr schönes Konzert, das zur Vorweihnachtszeit einfach dazugehört. Außerdem waren nahezu alle Generationen in den Reihen der Besucher vertreten. Die Atmosphäre in der Kirche und die Lieder passen einfach."


Stimmungsvolles Ambiente

Besonders gut kommt in der Bevölkerung auch der ansprechende Rahmen an, für den die vielen Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde sorgten. So zauberte ein Feuerkorb mit lodernden Holzscheiten auf dem Kirchenvorplatz ein stimmungsvolles Flair. Außerdem konnten sich die Besucher nach dem Konzert dort wärmen. Der Bewirtungsstand, geschmückt mit Tannengrün und Lichtern, verbreitete den Duft von frisch gebackenen Waffeln. Nach dem Konzert bestand die Möglichkeit, sich im Haus der Besinnung zusammenzusetzen und in gemütlicher Atmosphäre den dritten Adventssonntag bei allerlei Schmankerln ausklingen zu lassen.

Der Chor der Liedertafel Sonnefeld, das Bläserensemble "Pure Christmas", der Kirchen und der Liturgische Chor der Kirchengemeinde sowie Organist Wolfgang Blümel präsentierten alte und neue Weihnachtslieder, die zu Herzen gingen, die frohe Botschaft verkündeten und den Sinn des Weihnachtsfestes in den Mittelpunkt rückten. Die Konzertbesucher ließen die Vorträge und die herrliche Akustik der Klosterkirche auf sich wirken.

Im Wechsel mit den Chören stimmten die Besucher in die Choralvesetten für Orgel "Gott, heiliger Schöpfer aller Stern" mit ein und sangen mit dem Liturgischen Chor im Kanon "Seht, die gute Zeit ist nah". Den feierlichen Schlussakkord bildete nach rund eineinhalb Stunden "Tochter Zion", in das alle einstimmten und so dafür sorgten, dass die Vorfreude auf Weihnachten zwischen all der Hektik und dem geschäftigen Treiben spürbar und erlebbar wird.

Pfarrer Dirk Acksteiner hatte in seiner Begrüßung auf Engel hingewiesen, die Gott querbeet schickt. "Manche Engel haben Gesichter, manche sieht man nicht", führte er aus und wies darauf hin, dass die Musik, wie sie im Konzert zu hören war, eine Sprache der Engel ist. Mit der Geschichte "Große Freude" von Susanne Hornfischer wies er die Besucher auf die besondere Freude hin, die Weihnachten für jeden zu bieten hat, die man aber oftmals im Alltag aus den Augen verliere.


Das meinen die Zuhörer

Lea Jung
"Ich finde das Adventskonzert sehr schön, da es unterschiedliche musikalische Beiträge und Chöre gibt, die begeistern und für jeden Geschmack etwas bieten. Außerdem kommen jedes Jahr viele Besucher, die schöne Stunden verbringen und anschließend in gemütlicher Runde beisammen sind. Hier treffen sowohl Ältere als auch Jüngere aufeinander."

Helmut Wunder "Besonders habe ich mich auf das Bläserensemble gefreut, das neben dem Organisten Wolfgang Blümel mit instrumentalen Beiträgen das Programm abgerundet hat. Jedes Jahr sind neben den bewährten und bekannten Akteuren auch Neue zu hören, so dass dieses Adventskonzert der ideale Auftakt für das neue Kirchenjahr ist."

Felix Metzner "Beim Adventskonzert wird deutlich, wie lebendig unsere Kirchengemeinde ist. Neben den Gottesdiensten hat sie viel zu bieten. Das Programm des Konzertes ist weihnachtlich und festlich zugleich. Ich hoffe, dass es diese Veranstaltung noch recht lange gibt, denn danach ist man auf jeden Fall in Weihnachtsstimmung."