Na das ist doch mal eine schöne Bescherung: Bundespräsident Joachim Gauck hat angekündigt, nach Coburg zu kommen, und zwar am Freitag, 16. Dezember, in die Morizkirche.Und was für die Imagewerbung der Vestestadt noch viel wirkungsvoller sein dürfte: Schöne Bilder (und vor allem gute Töne) dieses Besuchs werden an Heiligabend ab 18 Uhr in Millionen deutscher Haushalte zu empfangen sein.

Aber der Reihe nach: Seit 21 Jahren produziert das ZDF die Sendung "Weihnachten mit dem Bundespräsidenten". Der grobe Ablauf sah zuletzt so aus: Johannes B. Kerner moderiert, ein renommiertes Orchester spielt, und Joachim Gauck liest das Weihnachtsevangelium vor. Wie die 2016er Sendung konkret aussehen wird, darüber hüllt sich das Bundespräsidialamt als Veranstalter noch in Schweigen.

Bei dem "renommierten Orchester" dürfte es sich nach Tageblatt-Informationen aber um die Bamberger Symphoniker handeln. Als ebenso sicher gilt eine Einbindung von Heinrich Bedford-Strohm in die Feier. Der bayerische Landesbischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands ist schließlich Coburger und war selbst viele Jahre als Pfarrer in der Morizkirche tätig.

Dass noch weitere prominente Gäste am 16. Dezember nach Coburg kommen, ist zumindest nicht ausgeschlossen. Denn um die Sendung für viele Bevölkerungsschichten interessant zu machen, trat im vergangenen Jahr etwa auch die Sängerin Yvonne Catterfeld auf.

Bevor jetzt aber schon der Ansturm auf die Plätze in der Morizkirche beginnt, sei noch auf Folgendes hingewiesen: An der einstündigen Veranstaltung werden ausschließlich geladene Gäste teilnehmen dürfen - schätzungsweise 300. Einladen werden das Bundespräsidialamt, die Staatsregierung, das ZDF, die Stadt Coburg und die Evangelische Kirche. Im Anschluss ist noch ein Empfang des Bundespräsidenten im Kongresshaus geplant.