Was hat eigentlich der Wiener Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart mit zeitgenössischen Tangoklängen zu tun? Und was verbindet Franz Schubert mit Jacques Offenbach?

Kontrastreich und reichlich bunt präsentierte sich das Programm beim Mitmachkonzert im Landestheater Coburg.#

Harmonisches Konzerterlebnis

Wie aus dieser Stil-Melange dennoch ein auch klanglich harmonisches Konzerterlebnis werden dann, war am Samstag im Landestheater zu erleben. Unter der Leitung von Wolfgang Lischke und gemeinsam mit zahlreichen Tutoren aus den Reihen des Orchesters hatten sich junge Talente aus der Region in den Herbstferien gründlich vorbereitet auf den Auftritt auf großer Bühne.

Bemerkenswert homogen

Das klingende Resultat nach intensiver Probenphase geriet dann bemerkenswert homogen. Das galt gleich zu Beginn für Edvard Griegs anspruchsvolle Streichersuite "Aus Holbergs Zeit". Aber auch bei Ausschnitten aus Schuberts Ballettmusik zu "Rosamunde" und Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" sowie beim Kopfsatz aus Mozart später g-Moll-Symphonie beeindruckte das Zusammenspiel von Nachwuchs und Profis unter der klar gestaltenden Leitung von Wolfgang Lischke.

Einst Kapellmeister an der Bonner Oper, ist Lischke nun als Musiklehrer am Gymnasium Albertinum tätig. Bereits 2019 hatte er mit Erfolg das Mitmachkonzert im Landestheater dirigiert.

Krönender Abschluss des Mitmachkonzerts: drei Tango-Bearbeitungen aus der Feder von Juan Esteban Cuacci.

Ein Interview zum Mitmachkonzert im Landestheater Coburg finden Sie hier.