Aufgrund der gesunkenen Corona-Inzidenzen besteht doch noch die Möglichkeit, dass in diesem Jahr wieder ein Vogelschießen - eventuell auch in abgespeckter Form - stattfinden kann.

Zu diesem Ergebnis kamen Oberschützenmeister Stefan Stahl und 1. Schützenmeister Detlef Beil nach einem Gespräch mit dem Leiter des Coburger Ordnungsamtes, Kai Holland. Darüber informierte am Montag Matthias Klar, Pressesprecher der Schützengesellschaft (SG) Coburg 1354.

Hoffnungen der Coburger Schützen ruhen auf nächster Infektionsschutzverordnung 

Nachdem derzeit schon die Gastronomie und auch Freizeitparks wieder geöffnet sind, ruhen alle Hoffnungen auf der nächsten - dann 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Diese wird am 4. Juli in Kraft treten. "Am 5. Juli wird der Vorstand der SG Coburg erneut mit dem Leiter des Ordnungsamtes zusammentreffen", erklärte Klar. "Sollten dann wieder Volksfeste möglich sein, wird es nur noch um die Frage gehen: Lässt sich ein Vogelschießen unter den dann geltenden Corona-Vorgaben wirtschaftlich betreiben?"

Im Vorfeld haben Klar zufolge bereits zahlreiche Schausteller erklärt, dass sie auch noch kurzfristig nach Coburg kommen werden. "Auch der Festwirt kann sich vorstellen, in diesem Jahr auf Zelt zu verzichten und nur in einem Biergarten unter freiem Himmel bzw. unter Sonnenschirmen die Gäste zu bewirten", heißt es in der Mitteilung der SG Coburg.