Das 22:25 gegen Springe interessierte am Ende niemanden mehr. Denn die knappe Niederlage des HSC und der gleichzeitig nur knappe Sieg von Verfolger Friesenheim bei Dormagen reichte am Ende trotzdem locker: Der HSC sichert sich bei Punktgleichheit, aber mit dem klar besseren Torverhältnis, Platz drei in der 2. Handball-Bundesliga und damit den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga.

Die Coburger Handballer dürfen sich somit in der nächsten Saison mit Mannschaften wie Kiel, Lemgo oder den Rhein Neckar Löwen in der "stärksten Liga der Welt" messen.

Für den erst 2000 gegründeten Verein ist es der größte Triumph überhaupt.

Die Euphorie in Coburg ist mittlerweile riesig. Mehrere hundert Fans kamen zu zwei Public Viewing Veranstaltungen in der Innenstadt, bei denen die Partie gezeigt wurde. Rund 300 Fans hatten sogar die weite Fahrt nach Springe auf sich genommen, um das Team dort zu unterstützen.


So wird jetzt gefeiert

Im Coburger Steinweg wird jetzt ausgelassen gefeiert. Zwischen 2 und 3 Uhr in der Nacht wird die Mannschaft dort eintreffen.

Um 12 Uhr beginnt am Sonntag ein großes Fan-Fest auf dem Marktplatz. Gegen 13 Uhr wird sich das Team von Trainer Jan Gorr auf dem Rathausbalkon präsentieren.