Coburg freut sich auf "Beethoven pur" mit Michael Leslie

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Ludwig van Beethoven (Büste im Spiegelsaal des Landestheaters Coburg)Foto: Jochen Berger
Ludwig van Beethoven (Büste im Spiegelsaal des Landestheaters Coburg)Foto: Jochen Berger

Mit einem Klavierabend setzen die Coburger Musikfreunde am Montag (21. Oktober, 20 Uhr) im Kongresshaus ihre Konzertsaison fort. Erwartet wird der gebürtige Australier Michael Leslie, der "Beethoven Pur" bieten wird.

Leslie setzt damit das Beethoven-Projekt der Musikfreunde fort, in dessen Rahmen den 32 Klaviersonaten des Komponisten besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

"Unspielbare" Sonate

Auf dem Programm von Michael Leslie steht unter anderem die Sonate B-Dur op. 106. Diese "Große Sonate für das Hammerklavier" galt anfangs als unspielbar und ist bis heute eines der schwierigsten Werke der Klavierliteratur. Daneben erklingen die Sonaten F-Dur op. 54 und 24 Fis-Dur op. 78 "A Thèrése" sowie sechs Bagatellen op. 126. Leslie, Jahrgang 1943, lebt seit Jahren in München. Insbesondere seine Interpretationen der Werke Beethovens gelten als Geheimtipp.

Künstlerische Reife

Gleiches gilt für seine Bach- oder Schubert-Interpretationen. 1#googleAds#100x100 Sein Spiel zeugt, so die Kritik, von einer künstlerischen Detailtreue, einer Reife und Durchdringung, wie man sie heute oft vergeblich sucht. Sein Repertoire reicht von Scarlatti bis Lutoslawski und enthält neben anderem die großen Klavierwerke Bachs, sämtliche Beethoven-Sonaten sowie das Klavierwerk Arnold Schönbergs. In einer Reihe von Rundfunkaufnahmen machte sich der Künstler ebenso einen Namen wie durch zahlreiche Auftritte mit bedeutenden Orchestern. Der Eintritt ist für Mitglieder, Schüler und Studenten frei, eine Gästekarte kostet 25 Euro.