Coburg
Seltene Viruserkrankung

Erster Affenpocken-Fall im Raum Coburg nachgewiesen - Infizierter in Isolation

Im Raum Coburg ist der erste Affenpocken-Fall aufgetreten. Die infizierte Person befindet sich in Isolation und wird durch das Gesundheitsamt betreut.
Coburg: Erster Affenpocken-Fall in der Region nachgewiesen - Infizierter in Isolation
Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Coburg ist der erste Affenpocken-Fall aufgetreten. Foto: Symbolbild: Institute of Tropical Medicine, Antwerp (dpa) / Carlos Luján/EUROPA PRESS (dpa); Collage: inFranken.de

In der Region Coburg ist zum ersten Mal ein Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt Coburg am Montag (4. Juli 2022) mitteilt, ist im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Coburg der erste bestätigte Fall der Viruserkrankung aufgetreten.

Die betroffene Person befindet sich demnach in Isolation und wird durch das Gesundheitsamt betreut. "Aktuell ist daher nicht von einer weiteren Verbreitung auszugehen", heißt es vonseiten des Coburger Landratsamts.

Affenpocken: Erster bestätigter Fall im Bereich des Gesundheitsamts Coburg

Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft das Affenpocken-Virus als eine seltene, vermutlich vor allem von Nagetieren auf den Menschen übertragene Viruserkrankung ein. Übertragungen von Mensch-zu-Mensch sind nach aktuellen Erkenntnissen lediglich bei engem körperlichen Kontakt möglich.

Laut dem RKI wird eine Erkrankung häufig von Krankheitssymptomen wie Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Frösteln oder Abgeschlagenheit begleitet. Charakteristisch sind die teils sehr schmerzhaften Hautveränderungen in Form von Flecken und Pusteln.

Den ersten oberfrankenweiten Affenpocken-Fall hatte es zuvor im Landkreis Wunsiedel gegeben.

Weiterführende Informationen zur seltenen Viruserkrankung findest du hier: Affenpocken: Wichtige Symptome, wie du dich schützen kannst - und wer sich impfen lassen sollte