Jetzt also auch noch s.Oliver: Das Modeunternehmen schließt Anfang Januar kommenden Jahres seine Filiale in der Spitalgasse 12-14. Diese Nachricht kommt nicht völlig überraschend. Entsprechende Gerüchte waberten bereits seit längerem durch die Stadt - vor allem, seit C&A seinen Rückzug aus Coburg bekanntgegeben hatte. Außerdem stand das fränkische Modeunternehmen vermehrt in den Schlagzeilen: s.Oliver steckt in der Krise - weitere Jobs sind in Gefahr.

C&A befindet sich ebenfalls in der Immobilie Spitalgasse 12-14 (ehemals Weka-Kaufhauses) und schließt spätestens Ende Januar kommenden Jahres.

Nach C&A auch s.Oliver: Noch kein Nachmieter für ehemaliges "Weka-Kaufhaus"bekannt

Nachmieter für das markante Objekt in Coburgs "1a-Lage" sind noch nicht bekannt. Während der Corona-Krise dürfte es auch schwer sein, eine Firma für eine Expansion in Coburg zu gewinnen, wie Rolf Krebs von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg (Wifög) sagt. Und nach Corona? "Aus vielen Gesprächen mit dem Eigentümer der Immobilie wissen wir, dass die Zukunft des Gebäudes in der Spitalgasse oberste Priorität für ihn hat." Eigentümer ist die Hamburger Immobilien Handlung, einer der führenden Anbieter für Immobilieninvestmentmanagement in Deutschland.

Denkbar, so Rolf Krebs, dass es ein "Gesamtkonzept" für das Gebäude geben wird - sprich: ein Mieter für alles. Eine weitere Möglichkeit hatte Krebs bereits unlängst in einem Tageblatt-Gespräch mit dem Coburger Tageblatt erläutert: So geht der Trend derzeit in vielen Städten zum "mixed-use". Gemeint ist damit eine "gemischte Nutzung", bei der zum Beispiel nur noch im Erdgeschoss einer Immobilie der klassische Einzelhandel stattfindet, während es in den oberen Stockwerken ein Café, diverse Büros oder auch ein Fitness-Studio gibt (Tageblatt-Printausgabe vom 31. Oktober).