Die VW-Krise macht vor Brose nicht Halt

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VW-Sparmaßnahmen beeinflussen Joint Venture mit Brose
Der VW-Aufsichtsrat hat sich auf ein neues Sparprogramm geeinigt. Das wirkt sich auch auf ein Joint Venture mit dem Zulieferer Brose aus.
VW-Sparmaßnahmen beeinflussen Joint Venture mit Brose
stock.adobe.com/Wera Tichonowa und Ardan Fuessmann

Abbau von Zehntausenden Stellen, vier Werke auf der Kippe. Volkswagen schiebt ein massives Sparprogramm an. Das wirkt sich auch auf eine Zusammenarbeit mit dem Zulieferer Brose aus.

Seit vergangener Woche überschlagen sich bei Europas größtem Automobilhersteller die Meldungen. Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat sich auf ein Sparpaket geeinigt. Für die Belegschaft bedeutet das erneut harte Einschnitte. Weltweit sollen rund 50.000 weitere Stellen wegfallen. Wo genau, ist bislang nicht klar. Zudem stehen vier Werke auf der Kippe: Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung, gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden, erklärte VW. Die unsichere Zukunft des Volkswagenwerks im ostfriesischen Emden betrifft auch Brose.

Seit 2022 hat der fränkische Zulieferer und Mechatronik-Spezialist mit VW ein Joint Venture. Nach aktuellen Unternehmensangaben arbeiten bei Brose-Sitech 8.000 Mitarbeitende an 20 Standorten, unter anderem in Polen, Deutschland, Tschechien, Portugal und China. Auch in Coburg gibt es einen Standort: 50 Mitarbeiter sind hier im Struktur-Innovationszentrum angestellt (Plus).