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Schnabelwaid
Wohnungsbrand

Wohnungsbrand in Oberfranken: 84-Jährige im Rollstuhl und Hund von der Feuerwehr gerettet

In Schnabelwaid mussten eine 84-Jährige und ihr Hund von der Feuerwehr aus einem brennenden Wohnhaus gerettet werden. Auslöser war offenbar ein Essen, das auf dem Herd Feuer fing.
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Am Montagnachmittag gegen 14.15 Uhr erreichte die Pegnitzer Polizei ein Notruf mit der Mitteilung, dass in Schnabelwaid in der Hauptstraße ein Wohnhaus brennen würde und noch Personen im Gebäude seien. 

Die kurz darauf eintreffende Streife mit einem 38-jährigen Polizeikommissar und einem 32-jährigen Polizeiobermeister von der Polizeiinspektion Pegnitz stellte fest, dass die Wohnung im ersten Stock total verraucht war und die meisten Bewohner das Anwesen bereits verlassen hatten. 

Wohnungsbrand im Landkreis Bayreuth: Frau und Hund müssen von der Feuerwehr gerettet werden

Nach ersten Informationen vor Ort befanden sich jedoch noch eine Frau und ein Hund in der Wohnung. Für diese bestand offenbar absolute Lebensgefahr, da mit dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute erst in einigen Minuten gerechnet werden konnte.  

Der Polizeikommissar ließ kurzentschlossen einen zufällig vorbeikommenden Möbeltransporter vor das Fenster fahren, um der Bewohnerin gegebenenfalls einen Fluchtweg über das Fenster und das LKW-Dach zu ermöglichen. Gleichzeitig betraten der Polizeiobermeister und ein 61-jähriger Bewohner durch das Treppenhaus die verrauchte Wohnung und bargen die 84-jährige Frau, die sich aufgrund einer Behinderung nicht selbst retten konnte. Sie setzen die Dame in Ihren Rollstuhl und trugen sie damit aus dem verqualmten Haus. Auch der vermisste Hund konnte dadurch mit aus dem Haus gerettet werden.

Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes aus Pegnitz und Bayreuth, sowie des ASB Auerbach kümmerten sich zusammen mit einem Notarzt aus Pegnitz um die Verletzten.  Die inzwischen eingetroffenen Feuerwehren aus Schnabelwaid, Creußen, Pegnitz, Preunersfeld, Tiefenthal, Langenreuth und Engelmannsreuth trugen sofort einen Innenangriff mit Atemschutz vor und löschten den offenen Brandherd im Küchenbereich. 

84-Jährige kann sich aufgrund einer Behinderung nicht selbst retten

Nach ersten polizeilichen Schätzungen dürfte durch das Feuer und den Rauch ein Sachschaden von knapp 50.000 Euro entstanden sein. Insgesamt wurden vier Bewohner des Hauses und ein Polizeibeamter durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Weiterhin erlitten zwei an der Rettung beteiligte Nachbarn leichte Verletzungen.  Drei der Bewohner werden zur Beobachtung vermutlich einen Tag im Krankenhaus Pegnitz verbringen müssen. 

Als Ursache des Brandes wurde ein offenbar in Brand geratenes Essen auf dem Kochherd festgestellt.