Nach einem Sturz lehnt ein betrunkener Radfahrer medizinische Hilfe ab. Gegenüber der Polizei wird er später zunächst aggressiv, zeigt sich dann aber doch kooperativ.
Alkoholfahrt mit Folgen: Im Bamberger Hafengebiet ist ein Mann am Dienstagnachmittag (28. Juli 2026) sichtlich alkoholisiert Fahrrad gefahren. Als er stürzte, alarmierte eine Zeugin den Rettungsdienst.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte verweigerte der Mann jedoch eine Untersuchung. Stattdessen setzte er sich auf sein Rad und fuhr davon, schildert die Verkehrspolizei Bamberg.
Mit über 1,8 Promille - Polizei ermittelt gegen Radfahrer in Bamberg
Eine Polizeistreife bemerkte den Radfahrer kurz darauf auf einem Radweg bei Hallstadt. Daraufhin stieg der Mann von seinem Rad ab, "torkelte umher und zeigte sich bei der Ansprache durch die Polizei sofort hoch aggressiv". Als er sich beruhigt hatte, stimmte er einem freiwilligen Alkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Daher musste sich der Mann anschließend einer Blutentnahme unterziehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er seinen Nachhauseweg zu Fuß bewältigen.
Für den Radfahrer zieht der Fall Konsequenzen nach sich: Die Polizei leitete zwei Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gegen ihn ein. Bei dem Sturz auf die Straße blieb er unverletzt.