Brennender Lkw sorgt für lange Staus auf A9 im Kreis Bayreuth
Feuerwehrleute sind wegen eines brennenden Lastwagens auf der A9 im Kreis Bayreuth im Einsatz. Bei dem Brand entstand ein Schaden von rund 400.000 Euro.
Verkehrsteilnehmer melden einen brennenden Lkw auf der A9 im Kreis Bayreuth. Der viele Rauch ist bereits bei der Anfahrt der Einsatzkräfte zu sehen.
Ein brennender Lastwagen hat auf der A9 bei Bayreuth zwischen den Anschlussstellen Bindlacher Berg und Bayreuth-Nord für eine Sperrung in beide Fahrtrichtungen gesorgt.
Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten am Dienstagnachmittag (8. September 2026) gegen 17.15 Uhr den brennenden Laster gemeldet, teilte die Polizei in einer Mitteilung mit. Demnach bemerkten die Einsatzkräfte bereits bei der Anfahrt am Fuße des Bindlacher Bergs viel Rauch. Der mit Laminat beladene Lkw brannte zunächst im Bereich des Motorraums, dann griffen die Flammen auf den Anhänger und die Ladung über.
Lkw auf A9 im Kreis Bayreuth in Flammen - Laster brennt komplett aus
Der Lastwagen brannte laut den Angaben komplett aus. Wegen der Hitzeentwicklung sei das Laminat zusammengeschmolzen, immer wieder aufgeflammt und teilweise brennend auf die Fahrbahn getropft. Die Einsatzkräfte hätten den Brandschutt am Abend mit schwerem Gerät geborgen. Immer wieder seien Glutnester aufgeflammt.
Die Rauchwolke zog in Richtung Bindlach. Deshalb löste die Leitstelle eine Gefahrenmeldung für das Gemeindegebiet aus. Die Anwohner sollten laut Polizei Fenster und Türen geschlossen halten.
Durch die Sperrungen entstanden in beide Richtungen mehrere Kilometer lange Staus. Die Fahrbahn in Richtung Berlin wurde gegen 20.15 Uhr wieder freigegeben. In Richtung München sollte zunächst eine Spur gegen 21 Uhr wieder freigegeben werden. Der Laster war in südlicher Fahrtrichtung unterwegs, wegen der starken Rauchentwicklung musste der Verkehr aber auch in der entgegengesetzten Richtung gesperrt werden.
400.000 Euro Schaden bei Lkw-Brand auf A9
Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, der Rettungsdienst, die Verkehrspolizei Bayreuth und die Autobahnmeisterei Trockau. Auch das Landratsamt Bayreuth und das Wasserwirtschaftsamt waren beteiligt, da Löschschaum das Regenrückhaltebecken verunreinigt hatte. Der entstandene Schaden wird auf rund 400.000 Euro geschätzt. Warum das Feuer ausbrauch, war zunächst unklar. ami/mit dpa
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