Bei einem Unfall auf der A9 ist am Donnerstag ein erheblicher Schaden entstanden: An einem Auto und einem Anhänger entstand ein Totalschaden, auch ein Lastwagen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Es gab einen Verletzten.
Auf der A9 bei Bayreuth ist ein Auto am Donnerstagvormittag (11. Juli 2024) in einen Warnleitanhänger gekracht.
Ein 23-Jähriger war gegen 10 Uhr in Richtung Nürnberg unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Bayreuth-Süd waren zu diesem Zeitpunkt Mäharbeiten im Gange. Hierfür wurde die rechte Fahrspur mit einem Warnleitanhänger gesperrt. Der 23-Jährige überholte einen neben ihm fahrenden Lastwagen, bemerkte jenen Warnleitanhänger zu spät - und krachte mit diesem zusammen, schildert die Verkehrspolizeiinspektion Hof.
23-Jähriger übersieht Anhänger - Auto "rundum beschädigt"
Der Autofahrer hatte dabei laut Polizei "Glück im Unglück". Er konnte sich selbstständig aus seinem Wagen befreien und wurde leicht verletzt in eine umliegende Klinik eingeliefert. Weitere Verletzte gab es nicht. Zur Unfallzeit saß im Zugfahrzeug des Anhängers ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, dieser blieb jedoch unbeschadet.
Das Auto des Unfallverursachers wurde bei dem Unfall "rundum beschädigt", die Polizei spricht von einem Totalschaden. An dem Anhänger entstand ebenfalls ein Totalschaden, auch der involvierte Lastwagen wurde stark beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei rund 90.000 Euro.
Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war zeitweise komplett gesperrt. Gegen 13 Uhr war die Unfallstelle geräumt.
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