Lebensgefahr auf dem Eis: Mehrere Jugendliche brechen auf Seen in Bayern ein

1 Min
Mehrere Menschen auf zugefrorenem Eibsee eingebrochen
Eine Frau steht am Ufer des zugefrorenen Eibsees, nahe der Stelle an der am Nachmittag mehrere Menschen im Eis eingebrochen waren.
Mehrere Menschen auf zugefrorenem Eibsee eingebrochen
Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Trotz Tauwetters gehen junge Menschen auf zugefrorene Seen – in Schwaben müssen Feuerwehr und Rettungsdienst ausrücken. Mehrere Kinder kommen unterkühlt ins Krankenhaus.

 Mehrere junge Menschen sind in Bayern auf zugefrorenen Seen eingebrochen. Im schwäbischen Vöhringen fiel ein 13-Jähriger durch das Eis eines Badesees. Der Junge war am Samstag trotz Tauwetters auf die Eisfläche gegangen, brach ein und konnte sich nicht selbst befreien, wie die Polizei mitteilte.

Passanten hörten seine Hilferufe und alarmierten die Feuerwehr, die den 13-Jährigen aus dem kalten Wasser rettete. Unterkühlt kam er in ein Krankenhaus.

Junge (13) und zwei 14-Jährige auf See eingebrochen - unterkühlt in Klinik

In Augsburg brachen am Samstag zwei 14-Jährige auf einem See ein. Auch sie waren trotz eines bestehenden Betretungsverbots auf das Eis gegangen, wie die Polizei mitteilte. Die Jugendlichen konnten sich selbst retten, waren jedoch unterkühlt und wurden ebenfalls in eine Klinik gebracht. Gegen sie wird nun wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

Vielerorts warnt die Polizei davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Durch milde Temperaturen sei die Eisdecke oft nicht tragfähig.