Anlässlich des Festivals "Bamberg zaubert" dürfen auch die Geschäfte in der Bamberger Innenstadt am Sonntag (26. Juli 2026) öffnen.
Wenn sich die Bamberger Innenstadt am Wochenende vom 24. bis 26. Juli 2026 zum 25. Mal in eine große Zauberwerkstatt für Magie, Artistik, Musik und Straßenkunst verwandelt, öffnen am Sonntag auch zahlreiche Geschäfte ihre Türen. Am Sonntag, 26. Juli 2026, dürfen die Verkaufsstellen innerhalb des festgelegten Innenstadtbereichs von 13 bis 18 Uhr öffnen. Das Stadtmarketing Bamberg erwartet zu dem Internationalen Straßenfestival wieder über 200.000 Besucher in Bamberg.
Der verkaufsoffene Sonntag geht maßgeblich auf den Wunsch zahlreicher kleiner und inhabergeführter Bamberger Geschäfte bei einem Workshop der Wirtschaftsförderung Bamberg zurück. Ergänzend beteiligten sich 90 Einzelhandelsbetriebe an einer Onlinebefragung. Der Großteil der Rückmeldungen kam aus inhabergeführten Geschäften der Innenstadt. Rund 60 Prozent der Befragten sprachen sich für mehr als einen verkaufsoffenen Sonntag aus.
Auf dieser Grundlage beschloss der Bamberger Stadtrat am 24. September 2025 zwei mögliche verkaufsoffene Sonntage: einen aus Anlass von "Bamberg zaubert" und einen am ersten Adventssonntag, sofern dieser im November liegt. Der bisherige verkaufsoffene Sonntag während des Sparda-Bank Blues- & Jazzfestivals wurde durch die neue Regelung ersetzt.
Größere Veranstaltungsfläche eröffnet mehr Geschäften Chancen
Ein wichtiges Argument der Wirtschaftsförderung für "Bamberg zaubert" war der große räumliche Umfang der Veranstaltung. Während sich das Sparda-Bank Blues- & Jazzfestival stärker auf einzelne Bühnenstandorte konzentriert, verteilt sich "Bamberg zaubert" mit zahlreichen Auftrittsflächen über weite Teile der Innenstadt und das Sandgebiet. Dadurch können mehr Händlerinnen und Händler innerhalb des rechtlich zulässigen Veranstaltungsbereichs von der Sonntagsöffnung Gebrauch machen und sich mit eigenen Angeboten und Aktionen beteiligen.
Die enorme Anziehungskraft des Festivals besteht unabhängig von der Ladenöffnung. Frequenzmessungen aus dem Jahr 2025 zeigen, dass "Bamberg zaubert" deutlich mehr Menschen in die Innenstadt bringt und zugleich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erheblich verlängert. "Dieser verkaufsoffene Sonntag wurde nicht an irgendeinem Schreibtisch erfunden. Er ist aus einem klaren Wunsch vieler kleiner Händlerinnen und Händler entstanden, die Tag für Tag mit viel Mut, persönlichem Einsatz und guten Ideen unsere Innenstadt prägen", erklärt Klaus Stieringer, Geschäftsführer des Stadtmarketings Bamberg.
"Bamberg zaubert" erreicht mit seinen Auftrittsflächen viele unterschiedliche Straßen und Quartiere. Genau deshalb bietet das Festival eine besonders gute Gelegenheit, Kultur, Begegnung und lokalen Einkauf miteinander zu verbinden. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Geschäfte diesen Tag mit eigenen Ideen bereichern.
Öffnung ist ein Angebot, keine Verpflichtung
Die Teilnahme am verkaufsoffenen Sonntag ist für die Geschäfte freiwillig. Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob und in welchem Umfang es von der Öffnungsmöglichkeit Gebrauch macht. Geöffnet werden darf ausschließlich innerhalb des in der städtischen Verordnung festgelegten Verkaufsgebiets.
Das Stadtmarketing empfiehlt den teilnehmenden Betrieben, den Tag mit individuellen Aktionen zu gestalten. Denkbar sind Produktvorführungen, kleine Überraschungen für die Kundschaft, besondere Beratungsangebote oder kreative Beiträge, die zur Atmosphäre von "Bamberg zaubert" passen. Die Menschen sollen an diesem Sonntag nicht einfach nur einkaufen können. Sie sollen Bamberg als lebendige, vielfältige und persönliche Einkaufsstadt erleben.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.