Die Stadt Bamberg modernisiert ihren Internetauftritt und will die Bürger bei der Neugestaltung der Homepage mit einbinden.
Die Stadt Bamberg modernisiert ihren digitalen Auftritt und plant einen umfassenden Relaunch der Homepage www.stadt.bamberg.de. Ziel ist ein übersichtlicher, barrierefreier und serviceorientierter Webauftritt, der Bürgerinnen und Bürger schnell zu den gesuchten Informationen und Dienstleistungen führt.
Dazu entwickelt die Stadt Bamberg ein völlig neues Internetportal. In diesem Zusammenhang startete Ende November eine Umfrage, um zu erfahren, was den Bürgerinnen und Bürgern bei einer neuen städtischen Homepage wichtig ist. Gefragt wurde unter anderem: Für welche Zwecke nutzen Sie die Homepage der Stadt Bamberg? Welche Funktionen und Inhalte wünschen Sie sich für die neue Homepage?
Von 20. November bis 11. Dezember 2025 bestand für die Bürgerinnen und Bürger das Angebot, online an der Umfrage teilzunehmen. Zusätzlich gab es die Möglichkeit, an zwei Tagen im Rathaus am ZOB die Umfrage analog auszufüllen.
Das Interesse an der Umfrage war groß. Rund 250 Personen haben daran teilgenommen. Die Rückmeldungen belegen den hohen Stellenwert einer städtischen Homepage: So nutzen die meisten Bürgerinnen und Bürger die Website für generelle Informationen, um Formulare herunterzuladen, einen Pass zu beantragen oder Müllabfuhrtermine zu suchen.
Der größte Teil der Befragten wünscht sich eine bessere Suchfunktion, Online-Terminvereinbarungen, mehr Übersichtlichkeit sowie aktuelle Informationen aus dem Rathaus, zu Veranstaltungen oder Baustellen. Besonders im Vordergrund stehen Bürgerdienste wie die Beantragung von Ausweisen.
In den nächsten Monaten wird die Entwicklung der neuen Homepage vorangetrieben. Derzeit bereitet das Projekt-Team dazu die Ausschreibung für Layout und System vor. Die Ergebnisse der Umfrage und die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer fließen in die Planungen ein. Auch im weiteren Projektverlauf ist die Einbeziehung der Menschen in Bamberg geplant.
da kann man nur noch hoffen, dass in diesem "Projekt-Team" auch ein paar Mitglieder mit Expertise sitzen 👌 und nicht nur fachfremde Stadtbedienstete oder gar Stadträte jeglicher Coleur 😱
Bamberger1961
Was sich auf den ersten Blick nett anhört, wirkt für mich wie eine Kapitulation. Als ob es in Deutschland keine guten Homepages gäbe, an denen man sich orientieren könnte. 250 Teilnehmer bei einer Stadt mit 80.000 Einwohnern sind kein breites Mandat. Das wirkt wie die Verantwortungsdiffusion des urbanen Milieus: ‚Wir fragen mal rum, dann kann uns später keiner vorwerfen, wir hätten falsch entschieden.‘ Bürgerbeteiligung wird hier nicht als Ergänzung genutzt, sondern als Ausrede dafür, dass man selbst keine klare Vorstellung oder Kompetenz zeigt.
da kann man nur noch hoffen, dass in diesem "Projekt-Team" auch ein paar Mitglieder mit Expertise sitzen 👌
und nicht nur fachfremde Stadtbedienstete oder gar Stadträte jeglicher Coleur 😱
Was sich auf den ersten Blick nett anhört, wirkt für mich wie eine Kapitulation. Als ob es in Deutschland keine guten Homepages gäbe, an denen man sich orientieren könnte. 250 Teilnehmer bei einer Stadt mit 80.000 Einwohnern sind kein breites Mandat. Das wirkt wie die Verantwortungsdiffusion des urbanen Milieus: ‚Wir fragen mal rum, dann kann uns später keiner vorwerfen, wir hätten falsch entschieden.‘ Bürgerbeteiligung wird hier nicht als Ergänzung genutzt, sondern als Ausrede dafür, dass man selbst keine klare Vorstellung oder Kompetenz zeigt.