300 Zuschauer sahen die Hallenbezirksmeisterschaft der Fußballerinnen in der Aurachtalhalle in Stegaurach. In einem von der SpVgg Stegaurach perfekt organisierten Turnier setzte sich am Ende etwas überraschend, aber nicht unverdient der Landesligist SV Frensdorf durch.
Spannend ging es in der Gruppe A zu. Bereits im Vorfeld stand fest, dass einer der Turnierfavoriten bereits in der Vorrunde die Segel würde streichen müssen, trafen doch die ersten drei der letztjährigen Bezirksmeisterschaft aufeinander. Ein Ausrufezeichen setzte der vermeintliche Außenseiter Eintracht Bayreuth, der sich mit einem 1:0-Erfolg gegen Frensdorf und jeweils einem 0:0 gegen Hof und Reitsch Platz 1 sicherte. Der 1:0-Erfolg gegen Reitsch bescherte Frensdorf Rang 2.
In der Gruppe B hieß es von Anfang an: Wer folgt der SpVgg Eicha auf dem Weg ins Halbfinale. Die Pluta-Schützlinge sicherten sich mit drei Erfolgen den Gruppensieg.
Auf Platz 2 landete der ASV Oberpreuschwitz, während der SV Walsdorf nur einen Punkt errang und ohne eigenen Treffer blieb.

Halbfinale

FC Eintracht Bayreuth - ASV Oberpreuschwitz 1:2
Im ersten Halbfinale trafen die beiden Überraschungsteams aufeinander. In diesem offenen Schlagabtausch hatte der ASV Oberpreuschwitz das bessere Ende für sich und zog zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in das oberfränkische Finale ein.

SpVgg Eicha - SV Frensdorf n.S. 1:3
Nicht minder spannend ging es im zweiten Halbfinale zu. Die bis dato souveränen Trächerinnen aus Eicha hatten, wie schon der FFC Hof, Probleme mit der umsichtigen Defensivarbeit des SV Frensdorf. Nachdem beide Seiten jeweils eine Großchance ausließen, lebte das Spiel bis zum Ende von der Spannung. Die Entscheidung fiel im Sechs-Meter-Schießen. Hier hatte der Landesligist das bessere Ende für sich. Torhüterin Katrin Höllein parierte drei von vier Schüssen und ebnete Frensdorf den Weg ins Finale.

Spiel um Platz 3

FC Eintracht Bayreuth - SpVgg Eicha 0:1
Beiden Mannschaften war anzumerken, dass die Halbfinalniederlage schmerzte. Am Ende war es auch die SpVgg Eicha, die eine Chance nutzte und die Oberhand behielt.

Finale

SV Frensdorf - ASV Oberpreuschwitz 3:0

Bei der Wiederauflage des Halbfinales im Qualifikationsturnier, das der ASV Oberpreuschwitz für sich entscheiden konnte, glückte dem SVF ein Auftakt nach Maß: Bereits in der ersten Spielminute ließ Denise Müller ihre Farben jubeln. Frensdorf blieb auch weiterhin spielbestimmend. Der ASV hatte aber dennoch Chancen zum Ausgleich. Katrin Bubeck war es zweieinhalb Minuten vor Schluss vorbehalten, mit ihrem Treffer für die Vorentscheidung zu sorgen. Kerstin Gotthardt machte kurz vor Spielende mit dem 3:0 alles klar.
Der SV Frensdorf wird den Bezirk Oberfranken somit erstmals in der Vereinsgeschichte am 8. Februar bei der bayerischen Meisterschaft in Altötting vertreten. Hier die Gruppeneinteilung: Gruppe A: TSV Schwaben Augsburg (Regionalliga Süd), TSV Falkenheim Nürnberg (Bezirksliga), TSV Frickenhausen (Landesliga Nord), TV Altötting (Bezirksoberliga) / Gruppe B: SV Thenried (Bayernliga), TSV Theuern (Bezirksliga), SV Frensdorf (Landesliga Süd), FC Stern München (Bayernliga)
Die Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses, Sabine Bucher, bedankte sich bei der Siegerehrung bei allen Teams für die faire Spielweise und bei der SpVgg Stegaurach in Person von Steffan Seidler für den reibungslosen Ablauf des gut organisierten Turnieres.