Im Landkreis Bamberg steht nach der Kommunalwahl nun die neue Sitzverteilung im Kreistag fest. Besonders auffällig ist dabei der starke Stimmenzuwachs für die AfD.
Der Landkreis Bamberg hat gewählt. Wie das Landratsamt am Dienstag (10. März 2026) mitteilt, steht nun auch die Verteilung der Sitze im Kreistag fest. Demnach bleibt die CSU die mit Abstand stärkste Kraft und kommt auf 23 Sitze. FWG/ÜWG, Grüne/AL und SPD stellen jeweils sechs Kreisräte, BBL fünf sowie FDP, ÖDP-Parteifreie und Die Linke jeweils einen.
Die AfD entsendet elf Mitglieder in das Gremium und verzeichnet damit im Vergleich zur vergangenen Kommunalwahl einen massiven Zuwachs. Mit 18,1 Prozent der Stimmen und damit 10,1 Prozentpunkten mehr als noch bei den Kommunalwahlen 2020 konnte die Partei ihr Ergebnis im Landkreis mehr als verdoppeln. Nach Einschätzung unserer Kollegen vom Fränkischen Tag erzielt die Rechtsaußenpartei im Kreis Bamberg damit wohl einen der höchsten Werte bayernweit (Plus-Angebot).
Kreistagswahl im Landkreis Bamberg - so lauten die Wahlergebnisse
Die Ergebnisse im Einzelnen in Prozent:
CSU 37,2 % (- 1,7)
Freie Wähler-ÜWG 10,6 % (- 1,3)
AfD 18,1 % (+ 10,1)
Grüne-AL 10,1 % (- 3,1)
SPD 10,3 % (- 2,8)
BBL 8,0 % (- 0,5)
FDP 1,9 % (- 0,7)
ÖDP-Parteifreie 2,0 % (- 0,4)
Die Linke 1,7 % (+ 0,3)
Auf die Parteien und Gruppierungen entfallen folglich diese Sitze:
CSU 23 Sitze (+/- 0)
Freie Wähler-ÜWG 6 Sitze (- 1)
AfD 11 Sitze (+ 6)
Grüne-AL 6 Sitze (- 2)
SPD 6 Sitze (- 2)
BBL 5 Sitze (+/- 0)
FDP 1 Sitze (- 1)
ÖDP-Parteifreie 1 Sitze (+/- 0)
Die Linke 1 Sitze (+/- 0)
Der Wahlausschuss wird in seiner Sitzung am 26. März 2026 die endgültigen Ergebnisse feststellen.
In das Gremium gewählt wurden diese Frauen und Männer (jeweils mit einem Nachrücker):
Welches Wort ist denn gemeint? Falsch man beschimpft die Wähler nicht als Nazis, nicht wieder die Opferrolle suchen. Auch, wenn sie sich ja scheinbar von einigen Plakaten angesprochen fühlen, die ja eigentlich auf die Partei abzielen. Man übt Kritik, dass die Leute eine Partei wählen, die beste Kontakte in die rechtsextreme Szene, nach Russland haben, Unvereinbarkeitslisten als Alibi führen sowie mit rassistischen Entgleisungen auffallen, welche dann wiederum unter dem Tenor "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" verkauft werden. Da braucht man im Nachgang nicht kommen Protestwähler oder sonst was, jeder weiß, was er da wählt, wenn er bei der AfD sein Kreuzchen macht
Bamberger1961
Viele Menschen im Landkreis Bamberg haben diesmal anders gewählt als früher. Für manche kommt das nicht überraschend, denn die Stimmung hat sich spürbar verändert. Viele Bürger haben das Gefühl, dass ihre Sorgen und Fragen in der Politik kaum noch Gehör finden. Wenn sie Kritik äußern, erleben sie nicht selten, wie schnell sie abgestempelt werden – als „dumm“, als „ungebildet“ oder sogar als „rechts“. Und in manchen urbanen Milieus schwingt bei diesem Wort sofort der Vorwurf mit, man sei ein „Nazi“.
Welches Wort ist denn gemeint?
Falsch man beschimpft die Wähler nicht als Nazis, nicht wieder die Opferrolle suchen. Auch, wenn sie sich ja scheinbar von einigen Plakaten angesprochen fühlen, die ja eigentlich auf die Partei abzielen.
Man übt Kritik, dass die Leute eine Partei wählen, die beste Kontakte in die rechtsextreme Szene, nach Russland haben, Unvereinbarkeitslisten als Alibi führen sowie mit rassistischen Entgleisungen auffallen, welche dann wiederum unter dem Tenor "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" verkauft werden.
Da braucht man im Nachgang nicht kommen Protestwähler oder sonst was, jeder weiß, was er da wählt, wenn er bei der AfD sein Kreuzchen macht
Viele Menschen im Landkreis Bamberg haben diesmal anders gewählt als früher. Für manche kommt das nicht überraschend, denn die Stimmung hat sich spürbar verändert. Viele Bürger haben das Gefühl, dass ihre Sorgen und Fragen in der Politik kaum noch Gehör finden. Wenn sie Kritik äußern, erleben sie nicht selten, wie schnell sie abgestempelt werden – als „dumm“, als „ungebildet“ oder sogar als „rechts“. Und in manchen urbanen Milieus schwingt bei diesem Wort sofort der Vorwurf mit, man sei ein „Nazi“.