Aus den Händen von Kunstminister Ludwig Spänle (CSU) hat Schriftsteller Martin Beyer am Montagabend in München den Bayerischen Kunstförderpreis überreicht bekommen. Der Bamberger Autor wird damit für seinen Erzählband "Mörderballaden" in der Kategorie Literatur geehrt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Der Jury gefiel das Werk Beyers vor allem aufgrund seiner Bandbreite. So ließen einige seiner Texte die kriminelle Handlung nur erahnen, andere dagegen leuchteten diese wieder grell aus.

Beyer, Jahrgang 1976, ist promovierter Germanist. Er arbeitet als Schrifsteller und Dozent für kreatives Schreiben und Storytelling in Bamberg. Sein erster Roman "Alle Wasser laufen ins Meer" erschien 2009 im Klett-Cotta Verlag. In dem Jahr wurde er auch mit dem renommierten Walter-Kempowski-Literaturpreis ausgezeichnet, 2011 folgte der Kulturförderpreis der Stadt Bamberg.

Der Bayerische Kunstförderpreis in der Kategorie Literatur, den Beyer nun erhalten hat, soll Nachwuchsautoren in ihrer schriftstellerischen Entwicklung unterstützen. Der Preis wird seit den 60er Jahren vom Freistaat Bayern an Künstler unter 40 Jahren vergeben. Der Preis wird neben Literatur auch in den Bereichen Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Musik und Tanz verliehen.