An der Hainbadestelle wurde von einer Agentur kostenlos Trinkwasser im Tetrapak verteilt. Die Stadtwerke Bamberg reagieren nun mit einem Verbot.
Weil es Müllverschwendung ist, distanzieren sich die Stadtwerke Bamberg deutlich von der Geschäftsidee, Wasser in Einwegverpackungen abzufüllen und als Werbegeschenk zu verteilen, so die Stadtwerke in einer Pressemeldung. Als klares Zeichen gegen diese unnötige Müllproduktion haben die Stadtwerke nun einer Agentur aus dem Landkreis Bamberg ein Hausverbot für die Verteilung von Lebensmitteln in den Schwimmbädern bzw. der Hainbadestelle, den Bussen und allen anderen Gebäuden der Stadtwerke erteilt.
Das Hausverbot war nötig geworden, nachdem sich die Agentur Zugang zur Hainbadestelle verschafft hatte, um kostenlos Trinkwasser im Tetrapak zu verteilen. Bei den Badegästen hatte die Aktion nicht nur zu Freude über die kostenlose Erfrischung geführt, sondern vor allem zu Ärger über den unnötigen Müll.
Seit vielen Jahren bieten die Stadtwerke Bamberg an Trinkwasserbrunnen in der Stadt kostenloses Trinkwasser an, bei vielen Großveranstaltungen schenken die Stadtwerke Bamberg an ihrer Trinkwasserbar im Mehrwegbecher gesprudelte und gekühlte Erfrischungen aus. Auch viele Cafés und Restaurants schenken ihren Gästen kostenloses Leitungswasser aus.
Vorschaubild: © Lukas Schulze
Ich verstehe die Menschen einfach nicht mehr und aus welchem Grund wird immer mehr SERVICE verlangt ? Eigeninitiative scheint der aktuellen Generation nicht zu liegen.
WARUM bringen die Besucher der Hain-Badestelle ihre Getränke nicht von zuhause mit ? Kühltasche, paar Kühlakkus rein, hält paar Stunden Mineralwasser und vielleicht sogar noch paar Snacks schön frisch. Aber Achtung, die Kühlakkus sollten vorher über Nacht in die Gefriertruhe, sonst wird das nix. Wie bitte, keine Gefriertruhe oder nicht einmal ein 3-Sterne-Fach im Kühlschrank ? Auch sowas kann man heutzutage anschaffen.
Kostenloses Wasser konnte ich nicht finden. Aber in der tollen Gastronomie 0,5l Wasser für 3,50€ was wir für übertrieben teuer fanden.
ja und wo ist nun das problem, können die besucher nicht ihre zunge in die regnitz halten, welche unmittelbar vorbei fliesst. wieder reines anspruchsdenken mit den wasserhähnen, null krativität
Und im Hainbad, sorry Hainbadestelle, wurden Wasserhähne abmontiert, bzw. technisch so verändert das Wasser zapfen nicht möglich ist.