Die Arbeitsgruppe erhielt vom Oberbürgermeister den Auftrag, Antworten zu erarbeiten. Erste Ergebnisse sollen in der Vollsitzung des Stadtrats am Mittwoch (27. Juli 2022) vorgestellt werden. Neben Starke gehören der Gruppe der Zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Ordnungsreferent Christian Hinterstein, Finanzreferent Bertram Felix, Wirtschaftsreferent Stefan Goller, Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey, Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann und Andreas Sehrig, Leiter des Amts für Brand und Katastrophenschutz, an.
Stadt: In Bamberg werde bereits seit Jahren Energie gespart
Weitere konkrete Maßnahmen für die Bürger*innen, wie eine Energiesparberatung sowie die Einrichtung von Wärmeräumen, sollen kommen. Bereits seit vielen Jahren bemüht sich die Stadt Bamberg darum, Energie einzusparen, vor allem durch die energetische Sanierung kommunaler Gebäude wie Schulen und Verwaltungsgebäude oder durch die Anbindung an vorhandene Fernwärmenetze, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Auch wurden Gebäudeleitstationen unter anderem zur zentralen Regelung von Heizungen eingeführt und festgelegt, dass die Raumtemperatur in Büroräumen im Winter tagsüber auf 20 Grad und nachts auf 17 Grad beschränkt wird. Sämtliche Ampelanlagen wurden außerdem bereits auf LED-Technik umgestellt.
Bereits vor Jahren haben die Stadtwerke Bamberg im Auftrag der Stadt die städtische Straßenbeleuchtung nahezu komplett auf LED-Technologie umgestellt. Damit wird im Vergleich zur klassischen Glühbirne nicht nur rund 95 Prozent der Energie eingespart. Dank der Möglichkeit zur Fernsteuerung einzelner Lichtpunkte kann die Beleuchtung an die Verkehrsverhältnisse angepasst werden, was die Effizienz zusätzlich steigert. Darüber hinaus wird zu verkehrsarmen Zeiten zwischen 23 und 5 Uhr in verschiedenen Bereichen die Helligkeit des Lichts rund ein Drittel heruntergeregelt.
Zum Beheizen der Schwimmbecken werde kein Gas verbraucht
Auch bei der Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden, Turnhallen oder anderen Sportstätten haben die Stadtwerke im Auftrag der Stadt mittels LED-Technologie die Effizienz gesteigert und gleichzeitig die Lichtverhältnisse optimiert. Bei der Öffentlichen Beleuchtung kommen mittlerweile auch Solarleuchten zum Einsatz, wie zum Beispiel in Bug am Campingplatz.
Auf dem Lagarde-Campus realisieren die Stadtwerke ein Konzept zur regenerativen Wärmeversorgung, bei dem die Wärme für die 1.200 Wohnungen sowie Gewerbe- und Kulturflächen zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. "Wir gewinnen die erneuerbare Energie auf engstem Raum und binden nicht nur hocheffiziente Neubauten in das System ein, sondern auch denkmalgeschützte Altbauten", erklärt Michael Fiedeldey, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg.
Das Passivhaus-Hallenbad Bambados und sein benachbartes Stadionbad werden laut Stadt besonders energiesparend und ressourcenschonend mittels Holzhackschnitzeln aus dem Wasserschutzgebiet der Stadtwerke beheizt, das Freibad Gaustadt mittels Solarthermie. Zum Beheizen der Schwimmbecken wird kein Gas verbraucht. Für die Schwimmer*innen bedeutet das leicht schwankende Wassertemperaturen, die stärker als bisher abhängig von der Außentemperatur sind.
Oberbürgermeister appelliert an Haushalte und Unternehmen
"An diesen mittel- und langfristig wirksamen Maßnahmen wollen wir kontinuierlich weiterarbeiten", sagt Andreas Starke. Er appelliert an alle privaten Haushalte und Unternehmen, Energie zu sparen: "Jede eingesparte Kilowattstunde ist eine gute, weil sie uns helfen kann, bei einer Gasmangellage erfolgreich über den Winter zu kommen", betont der Bamberger Oberbürgermeister.
Auch Nürnberg stoppt die Beleuchtung städtischer Wahrzeichen. Die Stadt kündigte zudem weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung an
Aber Habeck sagt doch, es gibt kein Stromproblem...?
Also, lieber Herr Starke von der SPD, was soll denn das? Der "Minister für warme Worte und kalte Duschen", Herr Habeck von den Grünen, beteuerte in den letzten Tagen und Wochen doch immer und immer wieder, dass es kein Stromproblem geben würde, sondern nur ein Thema bei der Gasversorgung. Deshalb brauche es auch keine Diskussion um eine Verlängerung der Laufzeit der letzten Atomkraftwerke.
Die Grünen sind doch quasi Ihr Ampel-Koalitionspartner, lieber Herr SPD-Starke, also wieso drehen Sie ohne Stromproblem in Bamberg die Lichter aus?
Oder fürchten Sie doch, dass die Worte des "Weltklima-Rettungsminister" Habeck eher ein klein bisschen ideologie-getrieben sind und es vielleicht eben doch auch ein Stromproblem gibt, weil die sog. Energiewende der Grünen auf Realitätsverweigerung beruht?
Aber anstatt zumindest eine temporäre AKW-Laufzeitverlängerung ernsthaft in Betracht zu ziehen, verspricht Habeck lieber Windräder zu bauen, in einer Anzahl, für die es weder das Material noch die Fläche und auch nicht die Handwerker gibt!
Irgendwas stimmt da doch nicht, Herr Starke: entweder Habeck erzählt Quatsch oder Ihre eilige Stromsparaktion ist Quatsch!
Also erklären Sie das bitte mal den Bürgerinnen und Bürgern oder wollen Sie die lieber im Dunkeln stehen lassen?
(Da stehen dann sowieso bald alle, wenn sich die "Ampel" bei der sog. Energiewende nicht endlich ehrlich macht. )
Schon mal darüber nachgedacht, dass es Kraftwerke gibt, die Energie aus Gas in Strom umwandeln können?
Das Licht der Stadtoberen scheint schon länger aus zu sein……..