Der Deutsche Wetterdienst nutzt jetzt KI für seine Wettervorhersagen. Die Technik soll Vorhersagen schneller und präziser machen.
Künstliche Intelligenz (KI) soll Wetterprognosen zügiger und genauer gestalten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) arbeitet dafür ab sofort mit einem KI-unterstützten Wettervorhersagemodell namens AICON. Es bietet Vorhersagen im Drei-Stunden-Rhythmus – doppelt so oft wie zuvor.
"Das verschafft uns zum Beispiel bei Unwettern oder Starkregen wertvolle Zeit für Schutzmaßnahmen", sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), der in Offenbach das neue System live schaltete. Das sei ein "Meilenstein".
KI soll die menschlichen Meteorologen nicht ersetzen, betont der DWD. Sie soll vor allem die automatisierte Erstellung von Standardprodukten übernehmen. Hinter AICON stecken zwei Jahre Entwicklung, in denen das mit europäischen Partnern entwickelte Modell mit den deutschen Wetterdaten der vergangenen 15 Jahre gefüttert wurde. Teurer sind die KI-Vorhersagen laut DWD nicht.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.