Bamberg
Sicherheitskonzept

Sandkerwa startet heute: Innenstadt wegen Eintritt eingezäunt? So läuft der Einlass ab

Besucher der Bamberger Sandkerwa müssen 2022 erstmalig Eintritt bezahlen. Dieser wird durch den Kauf eines Festabzeichens beglichen. Ist das Gelände deshalb in diesem Jahr eingezäunt? Die Stadt erklärt, wie der Einlass funktioniert.
Bamberger Sandkerwa 2022: Droht wegen Eintritt Zaun-Chaos? Stadt erklärt Sicherheitskonzept
Die Bamberger Sandkerwa 2022 kostet Eintritt - zum ersten Mal überhaupt. Die Stadt Bamberg hat sich auf Anfrage von inFranken.de zu den Einlassregeln und dem Sicherheitskonzept der Veranstaltung geäußert. Foto: Daniel Krüger / inFranken.de
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  • Bamberger Sandkerwa 2022: Kult-Fest in Altstadt feiert Neuauflage
  • Erstmals Eintritt für Veranstaltung fällig: Festabzeichen-Kauf ist Pflicht
  • Festgebiet diesmal von Zäunen umgeben? Stadt erklärt Einlass und Kontrollen
  • Kerwa ohne Besucherlimit: Sicherheitskonzept soll "Massenpanik möglichst verhindern"

Nun geht es endlich los: Die Bamberger Sandkerwa startet am Donnerstag (25. August 2022) nach zweijähriger Abwesenheit in ihr lang herbeigesehntes Comeback. Alle wichtigen Informationen rund um die Bamberger Sandkerwa 2022 findet ihr hier. Eine Veränderung gibt es gleichwohl: Wer das Volksfest in den Abendstunden besuchen will, muss in diesem Jahr erstmalig Eintritt bezahlen. Dieser findet in Form eines verpflichtenden Festabzeichen-Erwerbs statt. Doch wie wird gewährleistet, dass sich niemand Zugang zum Gelände verschafft, der nicht gezahlt hat? Ist das Festgebiet heuer komplett eingezäunt?

Sandkerwa 2022: Besucher werden auf Festabzeichen kontrolliert - Stadt erklärt Sicherheitskonzept

Die Stadt Bamberg hat sich auf Anfrage von inFranken.de zu den Einlassregeln und dem Sicherheitskonzept zur Sandkerwa 2022 geäußert. Das Sicherheitskonzept sieht demnach eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Security vor. Das Konzept wird der Stadt zufolge vom Veranstalter der Sandkerwa erstellt. Die Prüfung und Genehmigung erfolge durch alle relevanten Behörden (Stadt Bamberg und Sicherheitsbehörden). Für die Umsetzung sei dann wieder der Veranstalter zuständig.

"Es wird an allen Eingängen zum Festgebiet stichprobenartige Taschen- und Rucksack-Kontrollen geben", erklärt Stephanie Schirken-Gerster, stellvertretenden Leiterin des Amts für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, am Mittwoch (24. August 2022). "Und am Abend werden auch die Festabzeichen kontrolliert."

Die Sicherheit am und auf dem Wasser werde zusätzlich durch Wasserwacht, DLRG und die Wasserschutzpolizei gewährleistet. "Außerdem wurde wieder eine Lautsprecher-Warnanlage installiert", berichtet Schirken-Gerster. Diese ermögliche es den Verantwortlichen, für einzelne Abschnitte oder das gesamte Festgebiet Warnhinweise an die Besucher zu geben.

Festgebiet wird nicht umzäunt - Sandkerwa-Sicherheitskonzept soll "Massenpanik möglichst verhindern"

Aber wie wird eigentlich gewährleistet, dass sich niemand jenseits der regulären Eingänge Zugang zum Festgelände verschafft? Eine entsprechende Abgrenzung in Gestalt eines Zauns gibt es laut der Stadtsprecherin nicht. "Das Festgebiet wird nicht umzäunt, an dieser Stelle gibt es keine Änderungen im Vergleich zum Vorjahr." Dass sich möglichst keine Unbefugten auf der Kerwa aufhalten, soll durch den "verstärkten Einsatz von Security-Kräften" geregelt werden. 

Ein Limit an Besuchern, die sich gleichzeitig auf dem Festgelände aufhalten dürfen, gibt es derweil nicht. "Das Sicherheitskonzept sieht keine Obergrenze vor", so Schirken-Gerster. Sollte es an bestimmten Stellen zu einer Überfüllung kommen, werde es durch die Security einen Einlassstopp bei der Sandkerwa 2022 geben.

"Das wäre jedoch eine reine Sicherheitsmaßnahme", betont die Sprecherin. "Das Sicherheitskonzept ist auch darauf ausgerichtet, eine Massenpanik möglichst zu verhindern."

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