Mehrere Monate ermittelt: Polizei gelingt Schlag gegen Drogenbande - acht Personen festgenommen

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Großer Erfolg für Bamberger Drogenfahnder. Bereits am Montag verhafteten die Beamten acht Personen. Dem sind mehrmonatige und sehr intensive Ermittlungen vorangegangen.

Nach mehrmonatigen Ermittlungen beschlagnahmten Beamte der Kripo Bamberg am Montag im Rahmen einer Durchsuchungsaktion eine größere Menge Kokain, Cannabis, sowie Bargeld im fünfstelligen Eurobereich. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg befinden sich sieben Personen in Untersuchungshaft, gegen eine weitere bestand bereits seit längerem ein Haftbefehl.

Bereits vor mehreren Monaten wurden die Ermittler der Kripo Bamberg auf die Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren aus Bamberg und dem Landkreis Würzburg aufmerksam. Nach ersten Erkenntnissen sollten diese mit Rauschgift gehandelt haben. Nach intensiven Ermittlungen erhärtete sich dieser Verdacht. Am Montag (27. Februar 2023) erfolgte schließlich der Zugriff der Drogenfahnder. Das teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Donnerstag (2. März 2023) mit.

Drogenhandel in großem Stil - sieben Personen in U-Haft

Unter Einbezug diverser Fremd- und Unterstützungskräfte wurden insgesamt elf Objekte in Oberfranken und Unterfranken durchsucht. Hierbei konnten die Beamten acht Personen antreffen und vorläufig festnehmen. Insgesamt wurden über 500 Gramm Kokain, Cannabis im Kilobereich und Bargeld beschlagnahmt. Ein Fahrzeug, das laut der Polizei nachweislich zum Transport des Rauschgifts verwendet wurde, wurde ebenfalls sichergestellt. Weitere Ermittlungen führten am Donnerstag zu einer erneuten Beschlagnahme einer größeren Menge Cannabis. Das Rauschgift konnte ebenfalls der oben genannten Gruppierung zugeordnet werden. 

Die sieben Männer wurden am Dienstag (28. Februar 2023) jeweils einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg ergingen gegen die sieben Tatverdächtige Untersuchungshaftbefehle. Für einen weiteren Mann lag bereits ein bestehender Haftbefehl wegen anderer Delikte vor. Die Männer müssen sich wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln strafrechtlich verantworten. Die Polizisten verbrachten sie in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten.

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