Die Stadtratsfraktionen Grünes Bamberg und BaLi/Partei haben sich für eine Hundewiese ausgesprochen. Durch diese sollen "Nutzungskonflikte" künftig verringert werden. Einen Standort haben die Fraktionen schon im Blick.
Bekommt Bamberg eine spezielle Hundewiese? In einem entsprechenden Antrag plädieren die Stadtratsfraktionen Grünes Bamberg und BaLi/Partei für eine klar abgegrenzte Fläche, auf der sich Hunde frei bewegen können - ohne Spaziergängern und anderen Menschen in die Quere zu kommen.
Ziel ist es demnach, Hundeherzen zu erfreuen und Nutzungskonflikte zu verringern, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtratsfraktion der Grünen vom Mittwoch (9. Februar 2022).
Bamberg: Grüne und BaLi/Partei für Hundewiese im ERBA-Park
"Hunde wollen einfach gerne mal wild herumspringen und toben. Ist ja auch aus menschlicher Sicht nachvollziehbar." Eine Leine störe hierbei. "Und ein Leinenzwang in Parks ist deshalb eine sehr missliche Vorschrift - für das Hundeherz ebenso wie für das des Herrchens oder Frauchens", halten die Grünen fest. Andererseits gebe es ja "durchaus berechtigte Interessen"für das Führen an der Leine - etwa die Brutzeit von Vögeln oder ungestörtes Picknicken auf Liegewiesen.
Eine Hundewiese könnte die Lösung sein, so jedenfalls lautet die Meinung der Stadtratsfraktionen Grünes Bamberg und BaLi/Partei und deren jüngster Antrag. Die Stadtratsmitglieder Leonie Pfadenhauer, Andreas Eichenseher und Stephan Kettner sehen darin die Chance, in einem klar abgegrenzten Bereich das freie Spiel der vierbeinigen, ziemlich besten Freunde zu erlauben. "Wenn wir an einer klar umrissenen Stelle diese Gelegenheit schaffen, werden Nutzungskonflikte an anderer Stelle verringert - also eine Win-Win-Situation für alle", meint Stephan Kettner von der Bamberger Linken Liste BaLi.
Einen konkreten Ort haben die Antragsstellenden der Pressemitteilung zufolge schon im Blick: Eine Wiese im nördlichen Bereich des ERBA-Parks. "Wir können uns das mit oder ohne Umzäunung vorstellen, bitten die Verwaltung, die Varianten zu prüfen und gegebenenfalls eine einjährige Probephase zu starten", erklären Pfadenhauer und Eichenseher von Grünes Bamberg. Zusätzliche Mülleimer und Hundekotbeutelspender halten sie bei einer Hundewiese für nötig.
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Der gesamte Hain in Bamberg ist doch eine Hundewiese. Schilder auf denen hingewiesen wird doch bitte keine Hunde auf die großen Liegewiesen zu lassen, werden ignoriert. Scheinbar sind die meisten Hundehalterinnen und Halter des Lesens nicht mächtig. Im ganzen Hain gibt es Tretmienen. Wenn das Hundchen brav seinen Haufen setzt, kann man den Alibi-Kotbeutel im Wind an der Leine flattern sehen. Jetzt werden alle Aufschreien und sagen, ich mache das sofort weg. Hmm, wenn das alle sagen, warum gibt es dann die Haufen?
Durchblicker
Ich bin schon länger kein Hundehalter mehr, aber eine Spielwiese für die Hundchens ohne Einzäunung bringts net, liebe Stadtratsmitglieder Leonie Pfadenhauer, Andreas Eichenseher und Stephan Kettner. Macht nämlich der Waldi net das was er soll und an der Hundewiese laufen Leute vorbei, die mal gar nix mit Hunden anfangen können, gibt´s doch gleich wieder a Mordsg´schrei. Wenn schon, dann macht was g´scheit´s, also mit nem Zaun drum rum und auch groß genug.
Gaustadt_XX
Was ändert das? Dort läuft doch eh jeder zweite Hund frei rum und auf den Wiesen spielen sich Jagdszenen ab. Sehe ich jeden tag. Und an der Uferböschung werden brütende Vögel vertrieben. Darauf angesprochen, wird man von den Hundehaltern bestenfalls ignoriert, manchmal aber auch bedroht.
Der gesamte Hain in Bamberg ist doch eine Hundewiese. Schilder auf denen hingewiesen wird doch bitte keine Hunde auf die großen Liegewiesen zu lassen, werden ignoriert. Scheinbar sind die meisten Hundehalterinnen und Halter des Lesens nicht mächtig.
Im ganzen Hain gibt es Tretmienen. Wenn das Hundchen brav seinen Haufen setzt, kann man den Alibi-Kotbeutel im Wind an der Leine flattern sehen.
Jetzt werden alle Aufschreien und sagen, ich mache das sofort weg. Hmm, wenn das alle sagen, warum gibt es dann die Haufen?
Ich bin schon länger kein Hundehalter mehr, aber eine Spielwiese für die Hundchens ohne Einzäunung bringts net, liebe Stadtratsmitglieder Leonie Pfadenhauer, Andreas Eichenseher und Stephan Kettner. Macht nämlich der Waldi net das was er soll und an der Hundewiese laufen Leute vorbei, die mal gar nix mit Hunden anfangen können, gibt´s doch gleich wieder a Mordsg´schrei. Wenn schon, dann macht was g´scheit´s, also mit nem Zaun drum rum und auch groß genug.
Was ändert das? Dort läuft doch eh jeder zweite Hund frei rum und auf den Wiesen spielen sich Jagdszenen ab. Sehe ich jeden tag.
Und an der Uferböschung werden brütende Vögel vertrieben.
Darauf angesprochen, wird man von den Hundehaltern bestenfalls ignoriert, manchmal aber auch bedroht.