Bamberg
Änderung in Müllentsorgung?

"Weitere Entwicklung": Erster Stadtteil in Bamberg führt Gelbe Tonne ein - überraschende Wendung im Rathaus

Die Stadt Bamberg kündigte überraschend an, sich mit Alternativen für die Entsorgung von Verpackungsmüll zu beschäftigen. So wird im ersten Stadtteil bald die Gelbe Tonne eingeführt.
Bamberg: Erster Stadtteil in Bamberg führt Gelbe Tonne ein - überraschende Wendung im Rathaus
Überraschende Wendung im Rathaus: Der erste Bamberger Stadtteil soll bald die Gelbe Tonne einführen. Foto: Collage inFranken.de: Serdark Ablak/ pixabay.com (Symbolbild); Ralf Welz/ inFranken.de
  • Bamberg: Bewohner im Stadtteil Wildensorg bekommen Gelbe Tonne
  • Stadt startet Pilotprojekt - "Erfahrungen sammeln"
  • Verwaltung spricht von "weiterer Entwicklung von Entsorgungsmöglichkeiten"

In Bamberg werden bislang flächendeckend Gelbe Säcke zur Entsorgung von Verpackungsmüll eingesetzt. Wie die Stadt Bamberg jetzt aber gegenüber inFranken.de mitteilte, beschäftigt man sich im Rathaus aktuell aber mit alternativen Entsorgungsmöglichkeiten.

Stadt Bamberg erwägt Alternative zum Gelben Sack: erste Tests "zum Jahreswechsel"

Bislang habe man sich gegen die Einführung von Gelben Tonnen entschieden, weil "die Stadt Bamberg sehr viele Häuser, Straßen, Stadtgebiete hat, in denen kaum Platz für die Restmüll-, Bio- und Papiertonnen ist". Eine weitere Mülltonne würde das Platzproblem nur noch zusätzlich verschärfen, heißt es. Mancherorts sei eine Aufstellung sogar schlichtweg unmöglich.

Umso überraschender kommt die Nachricht, dass sich die Stadt trotzdem mit dieser Alternative zum Gelben Sack beschäftigt. Wie die Stadt Bamberg nun gegenüber inFranken.de mitteilte, werde "zum Jahreswechsel im Stadtteil Wildensorg ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Erfahrungen in einem räumlich nicht zu beengtem Gebiet gesammelt werden".

Die daraus gewonnenen Informationen wolle man "für die weitere Entwicklung von Entsorgungsmöglichkeiten" rund um die Entsorgung von Verpackungsmüll in Bamberg nutzen. Weitere Details wolle man - insbesondere den Anwohnern und Anwohnerinnen gegenüber - bald bekannt geben, heißt es. 

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