Gärtnern hat Konjunktur – auch an der Universität Bamberg. Wie die Pressestelle der Universität Bamberg mitteilt, begeistern Projekte wie „UniGardening“ und „UniBienen“ viele Studierende und sind Teil der Nachhaltigkeits-Strategie der Universität. Tatsächlich können die akademischen Gärten auf eine lange Tradition zurückblicken, die bisher erst wenig beachtet worden ist. Die Klostergärten und Botanischen Gärten waren und sind seit dem 17. Jahrhundert Forschungs- und Lernorte für eine Reihe von Disziplinen, angefangen bei der Theologie über die Medizin, die Botanik bis zur Didaktik der Naturwissenschaften.

Mit dem Blogbeitrag „Vom Klostergarten zum UniGardening“ beteiligt sich das Universitätsarchiv Bamberg am 11. bundesweiten Tag der Archive am 5. und 6. März 2022, der unter dem Motto „Fakten, Geschichten, Kurioses“ steht. Anhand von Geschäftsakten, Berichten und Zeichnungen aus dem Universitätsarchiv werden im Blogbeitrag, der am 7. März erscheint, Stationen der akademischen Gartenpflege nachgezeichnet. Beispielsweise die Initiativen des Naturalienkabinett-Inspektors und Professors für Landwirtschaft Dr. Andreas Haupt (1813-1893), der im Innenhof des Lyzeums jährlich mehrere hundert Pflanzensamen kultivierte. Der Beitrag ist Teil des bayernweiten BlogSlam, der von der Staatlichen Archivverwaltung Bayerns organisiert wird, am 5. März 2022 beginnt und gleichzeitig Auftakt des Blogs „Archive in Bayern“ ist.

Link zum Blog: https://archivebay.hypotheses.org/278

Weitere Informationen unter: www.uni-bamberg.de/arch/aktuelles/veranstaltungen