Der angebliche Sturz eines Pferdes beim Rakoczy-Festumzug hat am Sonntag Aufmerksamkeit erregt. Bei der Stadt gingen etliche Nachfragen zu dem Vorfall ein.

Aber das Ganze war weniger dramatisch, als viele Zuschauer befürchteten, wie die Stadtverwaltung dazu am Dienstag mitteilte.

Die Stute des Pferdegespanns am Festwagen des Jagdvereins habe sich aufgrund der hohen Fliegenanzahl auf den Boden gelegt, hieß es in der Mitteilung der Stadt. Durch das schwüle Wetter gab es ziemlich viele Fliegen und die junge Stute wusste sich nicht anders zu helfen und legte sich kurzerhand an der Stadtpfarrkirche auf den Boden.

Die Gäste waren natürlich sehr verunsichert und dachten das Pferd wäre dehydriert gewesen. Der Kutscher habe für ausreichend Wasserzufuhr vor und nach dem Festzug gesorgt. Alle Pferde wurden vor dem Festzug ausreichend getränkt und aufgrund der Hitze auch erst kurz vor Festzugbeginn eingespannt.

Für die Sicherheit und Gesundheit der Pferde war vor, während und nach dem Festzug die Tierärztin Ursula Ortmann aus Stadtlauringen vor Ort. Auch sie bestätigte, dass alle Pferde während und nach dem Festzug in bester Verfassung waren. "Bei einem jungen und noch nicht festzugerprobten Pferd, kann so etwas schon einmal passieren." Aussage des Pferdehalters und Kutschers: "Die dreijährige Stute Manja steht glücklich und zufrieden auf ihrer Weide im Flörsbachtal."