Heublein begann seine Karriere im März 1970 mit seiner Ausbildung bei der Volksbank Bad Brückenau, von der er bereits nach wenigen Wochen in die Geschäftsstelle nach Wildflecken wechselte.
Hier erwarb er seine ersten Erfahrungen im Umgang mit Kunden. In seiner Funktion als Kassier war er der erste Ansprechpartner im Tagesgeschäft, in einer Zeit, in der es noch keine Geldautomaten gab.
"Feierabend", erinnert er sich, "war grundsätzlich erst, wenn alle Arbeiten
erledigt waren. Die letzte Amtshandlung des Tages war dem Zweigstellenleiter vorbehalten. Dieser überprüfte, ob der Tresor auch richtig verschlossen war." Das damalige Tätigkeitsfeld deckte auch das bankeigene Warengeschäft mit ab.
Die Jahre vergingen, bis Heublein - ohne Vorwarnung - im Jahre 1983 zum Leiter der Innenrevision und Bankorganisation bestimmt wurde. Damals habe er noch gar nicht abschätzen können, was da auf ihn zukam, fügte er hinzu. Er bezeichnete sich als Pionier, denn er musste die Abteilung neu aufbauen. Durch die steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht wurde auch die Innenrevision immer stärker gefordert.
Einige Jahre reiste er von einer Geschäftsstelle zur anderen, um die Bilanzen und Kredite der sechs Hauptgeschäftsstellen zu prüfen. Diese wurden dann in Bad Brückenau zu einer Gesamtbilanz zusammengeführt.
"Üblich war es auch, an den Wochenenden zum Jahreswechsel durchzuarbeiten", fügte er hinzu. Da wurden die Zinsstaffeln für Kontokorrent- und Sparkonten erstellt, eine EDV gab es noch nicht.
Ein Meilenstein war die Fusion mit der Raiffeisenbank Bad Kissingen, die zu einer plötzlichen Verdoppelung der Bank geführt habe.
Die letzten Jahre waren geprägt von grundlegenden Änderungen im Bankenwesen, die immer schneller und mit einem - aus seiner Sicht - schier unendlichen Erfindungsreichtum der Gesetzgeber verabschiedet wurden.
Die Vorstände, Rainer Geis und Michael Kaiser, hoben in einer Feierstunde die besonnene, ausgeglichene Art Heubleins sowie seine hohe Fachkompetenz hervor und wünschten ihm im Namen aller Kollegen alles Gute für die Zukunft. red