Sandberg "Es fehlen überall Radwege. Als einziger Radweg ist die Verbindung von Waldberg zum Campingplatz vorhanden, aber auch hier fehlen weitere Anschlussverbindungen", zeigte Bürgermeisterin Sonja Reubelt die Problematik auf. "Sämtliche Verbindungen zwischen den Gemeindeteilen fehlen uns und auch die Anbindungen nach Bischofsheim, Wildflecken und Steinach." Das möchten die Bürgermeisterin und ihre Gemeinderäte nun ändern und sind auch bereit, sich finanziell, im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde, zu beteiligen. Nach aktuellem Stand seien im Radwegenetzkonzept Rhön-Grabfeld für die Gemeinde Sandberg keine Radwege aufgenommen. Eine Überarbeitung des Konzeptes stehe für 2021 aber an.

Routen-Vorschläge

Daher bat die Bürgermeisterin die Gemeinderäte um Vorschläge für  Radwege im gesamten Gemeindegebiet. Folgende Routenideen liegen nun auf dem Tisch: Von Schmalwasser über den Söller nach Sandberg biete sich die Ausweisung eines Radwegs an. Von Sandberg nach Waldberg entlang der zu erneuernden Staatsstraße könnte ein Radweg als Parallelweg angelegt werden. Von Waldberg zur Kreuzung der Staatsstraße könnte ein Parallelweg im Staatswald "Langenleitner Holz" bis zum Parkplatz "Sauruhe" genutzt werden. Von Sandberg nach Kilianshof wäre es auch möglich, einen bestehenden Weg zu nutzen. Von Schmalwasser nach Steinach könnten ebenfalls parallel zur Staatsstraße verlaufende Waldwege genutzt werden. Um von Kilianshof nach Bischofsheim zu kommen, möchte Reubelt, in Abstimmung mit der Stadt Bischofsheim, eine gute Lösung finden, die eine sinnvolle Radwegenetzergänzung wäre. Gleiches gelte für die Strecken nach Wildflecken und Gefäll. Udo Kaiser schlug vor, den Weg von Waldberg nach Sandberg, der über die Ziegelhütte führt, ebenfalls in die Vorschlagsliste aufzunehmen. Dieser Weg werde heute schon gerne genutzt. "Es ist an der Zeit, das Thema an die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Radwege fehlen bei uns und wir sind bereit, uns zu beteiligen", sagte Reubelt. So werde der Wunsch nach Radwegen im Gemeindegebiet mit dem Vorschlag für Routen nun an die zuständige Stelle weitergegeben und um Aufnahme in das Radwegekonzept des Landkreises gebeten werden. Die Aufnahme in das Konzept sei eine Voraussetzung für eine Förderfähigkeit beim Bau eines Radweges, betonte Reubelt.