Hintergrund ist die Beteiligung der Stadt Bad Kissingen am XIX. Internationalen Aktionstag "Cities for Life - Städte für das Leben/Städte gegen die Todesstrafe". Diese Initiative wurde 2002 von der Gemeinschaft Sant'Egidio gestartet.

An diesem Tag werden weltweit Aktionen zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft durchgeführt, um eine Kultur der Achtung des menschlichen Lebens zu stärken und erneut dazu aufzurufen, die Todesstrafe universal abzuschaffen. In Deutschland haben sich in den vergangenen 18 Jahren fast 300 Städte an dieser Aktion beteiligt, so die Mitteilung weiter. Der 30. November wurde für den Aktionstag deswegen gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.