Die Sanierung des Außenbereichs ist pünktlich zum Saisonstart abgeschlossen. Das Doppel-Becken ist jetzt mit Heilwasser befüllt.
Joe Höttinger aus Bad Brückenau konnte es gestern kaum erwarten: "Ich schwimme halt gerne draußen", stieg der Wirt mit seinem markanten weißen Rauschebart mit Vergnügen ins neuen Edelstahlbecken und drehte seine Runden. Begleitet wurde er von Dieter Weber aus Bad Brückenau, der ebenfalls täglich in die Sinnflut geht, um seine 1000 Meter zu schwimmen. "Ich muss mich noch an das Zusatzbecken gewöhnen", fasste Weber seine ersten Eindrücke zusammen: Das neue Außenbecken ist unterteilt in ein rund 40 Quadratmeter großes Ganzjahresbecken und einen 200 Quadratmeter großen Bereich, der nur im Sommer nutzbar ist. Die Wasseraufbereitung läuft zwar getrennt, aber in beide Becken fließt das gleiche Wasser, nämlich Siebener Heilwasser.
"Das neue Becken ist voll cool", war auch der 13-jährige Jannik begeistert. Er und seine Mitschüler Julian aus Niederkalbach und Emely aus Heubach gehörten zu den 68 Schülern, die gestern im Rahmen der Wanderwoche der Neuhofer Schule die Sinnflut besuchten.
22 Grad Celsius hat das Wasser im Außenbecken derzeit. Grundsätzlich wäre es auch beheizbar, berichtet Betriebsleiter Jürgen Ankenbrand, aber: "Das Edelstahl-Becken heizt sich auch viel besser auf", verweist er darauf, dass das nur noch 1,35 Meter tiefe Becken im Sommer sicherlich drei bis vier Grad wärmer ist als das Vorgänger-Becken. Laut Matthias Kleinhenz vom Gesundheitsamt Bad Kissingen führt die neue Technik mit optimalem Zufluss vom Boden her zu einer deutlich besseren Wasserqualität. Vom 400 000 Euro teueren Außenbecken begeistert waren gestern auch Stadtwerke-Chef Günter Schneider und die Bad Brückenauer Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU).