FC Fuchsstadt - FC Coburg 2:4 (1:3). Tore: 0:1 Sertan Sener (13.), 0:3 Aykut Civelek (21.), 1:2 Christoph Schmidt (32.), 1:3 Aykut Civelek (43., Foulelfmeter), 1:4 Tevin McCullough (76.), 2:4 Steffen Schmidt (84.).

Es ist der Fluch der guten Tat, der den Fuchsstädtern aktuell zu schaffen macht. Denn das Mehr an Qualität in dieser Aufstiegs-Runde scheint mit limitiertem Kader aktuell nicht kompensierbar angesichts der zwei Unentschieden und nun drei Heimniederlagen in Serie. Erst recht werden Spiele zur unmöglichen Mission, wenn der Gegner neben technisch-taktischer Finesse auch noch Glück und Können beim Abschluss vereint. Wie beim Führungstreffer der Coburger, den der Ex-Großbardorfer im Anschluss an einen Eckball mit einem herrlichen Fallrückzieher in den Winkel erzielte. Den nächsten Kunstschuss setzte Aykut Civelek ab mit seinem 25-Meter-Prachtschuss, ebenfalls unhaltbar für Simon Finke, der kurz zuvor stark gegen Coburgs Mittelstürmer Tevin McCullough pariert hatte.

Die Überlegenheit der Oberfranken in Halbzeit eins war augenscheinlich, nur zaghaft fielen die Offensivbemühungen der Halbig-Elf aus wie beim knapp verzogenen Schuss von Steffen Schmidt. Umso überraschender geriet der Anschlusstreffer, als erst Nico Neders Abschluss geblockt wurde, dann Christoph Schmidt das Leder an Coburgs Keeper Luis Krempel vorbei ins Tor setzte. Aber die Gäste blieben cool und legten noch vor der Pause nach mit dem von Civelek verwandelten Strafstoß nach einem Foul von Sebastian Bartel am Elfer-Schützen. Das mögliche 4:1 verhinderte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff Simon Finke gegen McCullough.

Der zweite Abschnitt blieb umkämpft, war aber zerfahren und spielerisches Öd-Land. Nach einem Missverständnis zwischen Lukas Lieb und Finke traf McCullough doch noch, ehe Steffen Schmidt im Fallen den Endstand besorgte. Nur ein Abseitstor hatte zuvor Philipp Pfeuffer geschossen. "Bei uns fehlen einfach zu viele Spieler. Und bei den Gegentoren haben wir zu naiv verteidigt. Die Coburger waren da cleverer und abgezockter. Das macht an so einem Tag den Unterschied", bilanzierte Martin Halbig. Die Hoffnung auf den ersten Sieg in dieser Aufstiegsrunde lebt nichtsdestotrotz weiter: "Logisch wollen wir gewinnen, und zwar in jedem Spiel", so Halbig.

Yanik Pragmann kommt

Interessant am Rande: Zur neuen Saison dürfen sich die Fuchsstädter auf neue Offensiv-Power freuen: Vom benachbarten FC Westheim wechselt Yanik Pragmann auf den Kohlenberg. Beide Vereine haben diesen Transfer auf Nachfrage bestätigt.

Fuchsstadt: Finke - Schaub (46. L. Lieb), Bartel, Helfrich, Franz - Pfeuffer, Frank, Neder (81. Raab), S. Schmidt - Halbig (59. Petrunin), C. Schmidt.