Ein "faires und unvergessliches Turnier für alle", wünschen sich mit Ulrike Waldhofen und Marcus Lipsius die beiden Vorsitzenden des Bad Kissinger Reitervereins, die mit ihrem Helferteam ein attraktives Programm für die Reiterinnen und Reiter auf die Beine gestellt haben. Da spielt es letztlich auch keine Rolle, dass in diesem Jahr keine Springen der schweren Kategorie S auf dem Reitsportgelände in der Au angeboten werden.

Der große Preis von Bad Kissingen geht am Sonntag ab 15.30 Uhr als M*- Springen über die Bühne. Die Siegerehrung wird von Fürst Rakoczy höchstpersönlich vorgenommen. "Wir erwarten am Wochenende weitere historische Persönlichkeiten. Und die Rosenkönigin hat sich für den Freitagnachmittag angekündigt", sagt Ulrike Waldhofen, womit das Rakoczy-Fest quasi nahtlos seine Fortsetzung findet in den Saale-Auen. Schirmherr der Veranstaltung ist Staatssekretär a.D. Gerhard Eck, zugleich Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes.

Ein eigens angefertigter Sprung

Zu den Höhepunkten des Turniers gehört die Übergabe eines eigens für den Reiterverein angefertigten Sprungs der Spielbank Bad Kissingen durch deren Direktorin Marina Klein. Ein Fairness- Preis geht an jene, die sich ganz besonders durch einen kameradschaftlichen Umgang mit ihrem Pferd hervortun.

Das Turnier beginnt am Freitag, 5. August, um 13 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A. Am Samstag und Sonntag starten die Springen um jeweils 9.30 Uhr. Rund 300 Nennungen sind eingegangen. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer wird eine überdachte Tribüne aufgestellt. "Das Rakoczy-Reitturnier ist ein Bad Kissinger Klassiker. Deswegen freut es mich umso mehr, dass das Turnier in der einzigartigen landschaftlichen Atmosphäre der Au durchgeführt wird. Aktuell arbeiten wir daran, das Turniergebäude in absehbarer Zeit begehbar zu machen. Eine solche Instandsetzung macht aber eben immer nur Sinn, wenn, wie hier, das Welterbe gelebt wird", heißt es im Grußwort von Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD).