TSV Wollbach - DJK Schondra 0:3 (0:1). Tore: 0:1, 0:2 Florian Heller (25., 48.), 0:3 Arsim Shabani (80.).
Kompakt standen die Schondraer und ließen damit den frisch gebackenen Meister nie richtig zum Zuge kommen. Zudem zeigte sich Angreifer Florian Heller endlich wieder in Torlaune. Einzig die Verletzung von Patrick Barthelmes trübte die Stimmung von Schondras Abteilungsleiter Günther Schneider etwas, der von einem "nicht unverdienten Sieg" seiner Elf sprach. Derweil sonnten sich die Wollbacher ungeachtet der Niederlage im Glanz der Meisterschaft und feierten ausgelassen mit ihren Fans.

BSC Lauter - DJK Kothen 0:1 (0:1). Tor: Marco Wolf (1.).
Bereits nach wenigen Sekunden klingelte es im Kasten der Lauterer, als DJK-Coach Marco Wolf nach einer hohen Hereingabe von Sebastian Ögretmen einnetzte.
Zwar ließ Florian Heier die beste Gelegenheit der Kothener ungenutzt, doch am Ende durfte die Gastelf drei Äuswärtspunkte einfahren. BSC-Sportleiter André Lang sehnt derweil das Rundenende herbei: "Heute ist auch noch unser Torwart Fabian Bittermann umgeknickt und musste ausgewechselt werden. Wir hoffen, dass er schnell wieder fit ist".

FSV Schönderling - SV Aura 4:3 (1:3). Tore: 1:0 Patrick Hahn (11.), 1:1, 1:2 Mirko Hälbig (15., 19./Foulelfmeter), 1:3 Johannes Baldauf (25.), 2:3 Sven Meyer (78.), 3:3 Sven Cäsar (83.), 4:3 Markus Heil (90.+2). Gelb-rot: Mirko Helbig (43., Aura), Patrick Hahn (85., Schönderling), Christof Sauer (90.+3, Aura).
Sehenswert setzte Patrick Hahn einen Freistoß zur Schönderlinger Führung in den Winkel. Doch anschließend drehten die Auraer auf. Erst landete ein flach getretener Freistoß von Mirko Hälbig im Netz, dann traf der Torschütze nach Foul von Michael Gerlach an Marcel Kaiser vom Elfmeterpunkt aus. Auf Steilpass von Fabian Illig baute Johannes Baldauf den Vorsprung der SVler aus. Nach der Ampelkarte für Hälbig übernahmen jedoch die FSVler das Kommando. Einen Eckball von Sven Cäsar nutzte Sven Meyer zum Anschlusstreffer, ehe der Vorlagengeber nach Pass von Markus Heil in die Gasse den Ausgleich besorgte. Nach dem Platzverweis für FSVler Hahn wegen Zeitspiels gelang den Einheimischen durch eine Einzelleistung von Markus Heil sogar der Siegtreffer.

FC Hammelburg - SV Machtilshausen 4:3 (3:1). Tore: 0:1 Markus Schmitt (11.), 1:1, 2:1, 3:1, 4:1 Mike Ludewig (12., 23., 32., 52.), 4:2, 4:3 Valentin Saum (60./Foulelfmeter, 90.+2). Rot: Christian Ohmert (60., Hammelburg).
Nur noch eine theoretische Chance auf den Relegationsplatz hat der SV Machtilshausen. Nach einem Durcheinander im Strafraum der Hammelburger wurschtelte SVler Markus Schmitt das Leder über die Torlinie. Nach einem gelupften Freistoß von Robert Stapper markierte Mike Ludewig den Ausgleich. In der Folge waren die FCler tonangebend, einzig Markus Schmitt tauchte nochmal gefährlich vor dem heimischen Kasten auf. Nach Traumpass von Marian Wiesler brachte Ludewig seine Farben in Front. Wenig später hatte das Duo Wiesler-Ludewig erneut Erfolg. Kurz nach dem Wiederanpfiff trug sich Ludewig nach einem Solo ein viertes Mal in die Torschützenliste ein. Nachdem Christian Ohmert als letzter Mann seinen Gegenspieler gehalten hatte, sah der FCler den roten Karton und Valentin Saum verkürzte vom Kreidepunkt aus. In der Nachspielzeit gelang dem Machtilshäuser nach einem langen Ball nur noch der Anschlusstreffer.

SC Diebach - VfR Sulzthal 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Tim Eckert (35.), 1:1 Philipp Halbritter (86.).
"Uns ist lange nichts eingefallen. Wir hatten mehr Spielanteile, aber wenige Chancen. Und Sulzthal war bei Kontern brandgefährlich", analysierte SC-Abteilungsleiter Karsten Heurung den Spielverlauf. Ein solcher Konter führte nach Vorarbeit von Maximilian Kirschner und dem Treffer von Tim Eckert zur Führung der Sulzthaler. Bis dato hatten die Diebacher lediglich einen Pfostentreffer durch Marco Hein auf der Habenseite. Nach dem Seitentausch donnerte Eckert die Kugel an die Lattenunterkante. Erst gegen Ende wurden die Aktionen der Platzherren zwingender. Markus Kirchner traf den Außenpfosten, bevor Philipp Halbritter auf Hein-Pass aus spitzem Winkel Erfolg hatte. Der Heimelf gelang sogar noch der vermeintliche Siegtreffer, der jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde.

FC Westheim - TSV Oberthulba 5:0 (3:0). Tore: 1:0, 2:0 Yanik Pragmann (9., 14), 3:0 Markus Markert (39., Eigentor), 4:0 Daniel Wendel (46.), 5:0 Fabian Beck (51.).
Nach drei Zeigerumdrehungen schoss Oberthulbas Kevin Voll das Spielgerät dem Westheimer Keeper Pascal Kümmert genau in die Arme. Im Gegenzug setzte FCler Yanik Pragmann die erste Duftmarke. Wenig später durfte der pfeilschnelle Offensivakteur nach einem Solo über die Außenbahn das 1:0 bejubeln. Kurz darauf lupfte der Torschütze die Kugel nach Pass von Maximilian Schaub ins Netz. Eine Pragmann-Hereingabe lenkte Oberthulbas Markus Markert unglücklich ins eigene Tor. Anschließend setzte der freistehende TSV-Angreifer Voll einen Schuss knapp neben den Kasten. Nachdem Fabian Beck eine Schaub-Ecke volley verwertet hatte, zogen die "Waster" die Handbremse an. "Die Oberthulbaer hatten dann noch die ein oder andere Chance und trafen sogar noch den Pfosten. Aber der Ehrentreffer war ihnen irgendwie nicht vergönnt", sagte Westheims Abteilungsleiter Bernd Wüscher.

SV Ramsthal II - SV Albertshausen 2:7 (0:2). Tore: 0:1 Sven Faulhammer (10.), 0:2, 0:3 Florian Schießer (27., 51.), 0:4 Sven Faulhammer (55.), 1:4 Stefan Scheuring (70.), 1:5 Markus Metz (76.), 1:6 Benjamin Johannes (80.), 2:6 Daniel Six (83.), 2:7 Markus Metz (88.).
An der Berechtigung des Gäste-Sieges wollte der heimische Coach Daniel Six keinen Zweifel aufkommen lassen: "Angesichts unseres sicheren Abstieges und der damit verbundenen schwachen Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen waren wir dem Gegner vor allem in der zweiten Halbzeit läuferisch klar unterlegen." Der konterte die zunächst eifrigen Hausherren bei den ersten beiden Treffern klassisch aus, der Doppelschlag gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs brach die Mooral der Weindörfler endgültig. Diese kamen nach Alleingang des früh für Oliver Six eingewechselten Stefan Scheuring zum Anschlusstreffer, doch dieser motivierte eher den Gegner. Die Gäste bleiben so in Reichweite des rettenden Ufers. sbp